Unser Ziel ist es, unseren Patienten ein modernes und attraktives medizinisches, pflegerisches und therapeutisches Angebot zu unterbreiten. Damit wir stets auf der Höhe der medizin-technischen Entwicklung sind, investiert das Klinikum Nordfriesland umfangreich in neue Geräte für die Diagnostik und Therapie:
zum Beispiel in moderne Durchleuchtungs-, Mammographie- und Ultraschallgeräte, chirurgische Instrumentarien oder in OP-Robotik-Systeme.
Diese Anschaffungen werden immer wieder sehr umfangreich durch die Fördervereine der drei Kliniken unterstützt. Aktuell durch die Stiftung von zwei Magnetresonanztomographen in den Kliniken Niebüll und Husum - den bislang größten Projekten, die durch die umfangreiche Unterstützung durch Wind- und Solarparks, Gemeinden und vielen anderen Beteiligten realisiert werden können. Unterstützten auch Sie unsere erfolgreichen Fördervereine!
Größere Bauprojekte
Größere Bauprojekte, wie zum Beispiel der inzwischen in Betrieb genommen Funktionsanbau der Klinik Niebüll, erfordern im Hinblick auf die Finanzierung und die technische Umsetzung eine enge Abstimmung mit dem Land Schleswig-Holstein und dem Träger des Klinikums, dem Kreis Nordfriesland.
Um das Klinikum für die Patienten fit für die Zukunft zu machen, sind aktuell verschiedene größere Bauprojekte in der Planung. Diese stellen wir Ihnen im Nachfolgenden vor. Das Klinikum Nordfriesland ist Partner von Beyond Expediency, einem Projekt, das das "Krankenhaus der Zukunft jenseits der reinen Zweckmäßigkeit” entwickeln will.
Klinik Niebüll
Funktionsanbau für zwei OP-Säle und einen Magnetresonanztomographen
Im Frühjahr 2026 ging der neue Funktionsanbau der Klinik Niebüll in Betrieb. Er umfasst sowohl zwei Operationssäle auf dem neuesten Stand der Technik mit einem umfangreichen Nebenraumprogramm als auch Räumlichkeiten für den ersten Magnetresonanztomographen der Klinik Niebüll. Die Maßnahme wurde vom Land Schleswig-Holstein gefördert.
Der Kauf des modernen Magnetresonanztomographen wurde durch den Förderverein der Klinik Niebüll ermöglicht.
Klinik Husum
Bau eines modernen Bildungszentrums
Die Planungen für den Bau eines neuen Bildungszentrums schreiten voran. Nach Fertigstellung werden in dem neuen Gebäude unser Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen mit den Ausbildungsberufen Pflegefachkraft und Krankenpflegehelfer sowie unsere Therapieschule Nord mit der Ausbildung zum Physiotherapeuten ein neues modernes Zuhause bekommen.
Die Maßnahme wird vom Land Schleswig-Holstein gefördert.
Zwischenzeitlich ist der Grunderwerb erfolgt. Das neue Bildungszentrum des Klinikums wird in unmittelbarer Nähe zur geplanten neuen Klinik Husum am Ostrand der Stadt Husum entstehen.
Ein neuer MRT für Husum
Die Klinik Husum verfügt über zwei Magnetresonanztomographen. Das ältere der beiden Großgeräte wurde im Mai 2026 demontiert. Es wird durch ein hochmodernes Gerät ersetzt. Dafür laufen aktuell Baumaßnahmen, um neue Räumlichkeiten für den MRT zu schaffen. Die Inbetriebnahme des neuen MRT II ist für Ende September 2026 geplant.
Neue Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP)
Alle benutzten OP-Instrumente, Gerätschaften in der Gastroenterologie oder auch Instrumentarien aus unseren verschiedenen Facharztpraxen bedürfen nach der Verwendung einer umfangreichen Säuberung, Aufbereitung und Sterilisation, so dass sie gefahrlos wieder eingesetzt werden können. Die dafür eingesetzten speziellen technischen Einrichtungen sollen ersetzt werden und dadurch, dass in dem Klinikum Nordfriesland immer mehr Operationen und Behandlungen stattfinden, wird für die AEPM mehr Platz benötigt.
Die neue AEMP für das Klinikum Nordfriesland wird durch Erweiterung eines Gebäudes auf dem Gelände der Klinik Husum entstehen.
Aktuell erfolgen dafür die notwendigen Planungen.
Machbarkeitsstudie für eine neue Klinik Husum
Anfang Dezember 2025 wurde dem Klinikum Nordfriesland in Husum ein Fördermittelbescheid über 1,1 Mio. Euro überreicht. Dieser Betrag dient dazu, eine Machbarkeitsstudie für ein Krankenhaus mittlerer Größe im ländlichen Raum zu erstellen. Es soll modulartig aufgebaut werden und für die zukünftigen Erfordernissen eines modernen Krankenhauses ausgelegt sein. Dazu zählen Aspekte der Nachhaltigkeit, der Wirtschaftlichkeit und der Vorbereitung auf Krisenszenarien. In die Planungen ist die Technische Hochschule Lübeck mit einbezogen. Das Klinikum Nordfriesland ist Partner im Projekt “Beyond Expediency”. Ziel ist, eine Klinik zu planen, die nicht nur zweckmäßig ist, sondern in der Architektur auch der Wohlbefinden der Patienten, Mitarbeiter und Besucher dient.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Offizielle Pressemitteilung zur Übergabe des Fördermittelbescheids
Informationen zum Projekt “Beyond Expediency” der Technischen Hochschule Lübeck