- Ich stehe zu meiner Verantwortung als Experte, Führungskraft und Mitarbeiter und nehme meine Fach- und Personalverantwortung bewusst und aktiv wahr.
- Mir ist klar: Verantwortung ist nicht teilbar – auch wenn ich Aufgaben delegiere, bleibe ich letztverantwortlich.
- Ich sorge für die notwendige Qualität und Leistung in meinem Bereich und bin verantwortlich für die Prozesse und die Umsetzung der Ziele.
- Ich sorge für klare Strukturen und bin verantwortlich ansprechbar für mein Thema, für meinen Verantwortungsbereich.
- Ich sorge für die richtigen Rahmenbedingungen, ein gutes und gesundheitsförderndes Teamklima und Motivation.
- Ich kenne meine Grenzen und beachte die Kompetenzbereiche der anderen.
Führungskräfte-Leitlinien
Die Führungskräfte des Klinikums Nordfriesland haben für sich Führungsleitlinien erarbeitet. Nach diesen wollen wir handeln.
Die Leitlinien orientieren sich an den Fragestellungen:
Was ist uns in der Führung wichtig?
Wie wollen wir das im Führungshandeln erreichen?
Welche Werte sollen sich in unserem Führungshandeln widerspiegeln?
Wie erreichen wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden die Ziele des Klinikums?
Aus der Diskussion zu den Erwartungen an uns Führungskräfte und aus unserem eigenen Selbstverständnis heraus ergaben sich folgende Leitsätze:
Ich führe durch…
- Verantwortungsübernahme
- Vorbildwirkung
- Klare und verbindliche Kommunikation
- Kenntnis meiner Mitarbeitenden
- Respektvolles Miteinander und Wertschätzung
- Vertrauen und Offenheit
Was heißt das im Einzelnen
- Ich bin fachlich und menschlich Vorbild. Das ist mir bewusst und ich verhalte mich entsprechend der Vereinbarungen und Regeln.
- Ich lebe das vor, was ich von meinen Mitarbeitenden erwarte und fordere.
- Mein Handeln und meine Werte geben Orientierung. Dazu gehört die Förderung der Selbstfürsorge meiner Mitarbeitenden und die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben.
- Ich stehe zu meinem Führungsanspruch und zu meinen Fehlern.
- Ich nutze nur die Ressourcen, die bedarfsorientiert, zielführend und sachgerecht erforderlich sind.
- Ich nutze meine Rolle als Führungskraft nicht zu meinem eigenen Vorteil und bin dem Klinikum gegenüber loyal.
- Ich treffe vor dem Hintergrund der Ziele des Klinikums fachlich fundierte Entscheidungen in meinem Verantwortungsbereich und stehe dafür ein.
- Was ich sage, ist fachlich fundiert, hat Bestand und meine Mitarbeitenden können sich darauf verlassen.
- Ich höre aktiv und wertfrei zu und übe mich in einer wohlwollenden Haltung in meiner Kommunikation: beim Zuhören und beim Sprechen.
- Ich gebe Orientierung, zeige Handlungsspielräume aber auch Grenzen auf. Ich schaffe Klarheit durch verständliche und eindeutig formulierte Ziele. (SMART)
- Ich vergewissere mich, dass wir ein gemeinsames Verständnis davon haben, was wir erreichen wollen.
- Notwendige Rückmeldungen für Verbesserungsvorschläge oder bei Kritik gebe ich konstruktiv und zeitnah.
- Ich interessiere mich für die Mitarbeitenden und höre aktiv zu. Sie kennen meine und ich ihre Erwartungen.
- Ich nehme die Mitarbeitenden in ihrer Individualität wahr und gehe achtsam und fürsorglich mit ihnen um.
- Ich erkenne die Potentiale meiner Mitarbeitenden und fördere sie. Dabei mache ich deutlich, dass fordern auch fördern ist.
- Ich unterstütze sie in ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung
- Ich fordere Eigenverantwortung und Engagement.
- Ich führe regelmäßige Gespräche mit den Teammitgliedern.
- Ich begegne Kollegen und Mitarbeitenden auf Augenhöhe.
- Ich sage, was ich konkret erwarte und ich stehe dazu.
- Ich bin fair.
- Ich lobe und gebe ehrlich und transparent zeitnah sachliche und konstruktive Kritik.
- Ich reflektiere mein Handeln und bin offen für Rückmeldungen anderer.
- Ich gestehe eigene Fehler offen ein und suche Möglichkeiten, diese zukünftig zu vermeiden.
- Ich vertraue meinen Mitarbeitenden in ihrer Kompetenz.
- Ich motiviere meine Mitarbeitenden, eigenverantwortlich im Rahmen ihrer Aufgaben zu handeln.
- Ich motiviere meine Mitarbeitenden, notwendige Themen und offene Fragen anzusprechen und eigene Lösungsvorschläge zu entwickeln.
- Ich schaffe eine offene Fehlerkultur und signalisiere, dass Fehler Chancen für Verbesserungen sind.
- Ich motiviere, das CIRS und andere Kanäle zu nutzen, um kritische Situationen und Fehler weiterzugeben.
- Ich nutze die für meinen Bereich gegebenen Möglichkeiten (zum Beispiel Morbiditäts- & Mortalitätskonfernzen), um das Klinikum in seinem Qualitätsanspruch zu stärken.