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Klinikum Nordfriesland

Ihre ambulante Anlaufstelle für Rückenprobleme

Unsere MVZ-Facharztpraxis bietet Ihnen ein breites Spektrum an Diagnostik und Therapie in der Neurochirurgie – vor allem im Bereich der Wirbelsäule und der Bandscheiben: Sie bieten das gesamte Spektrum von der konservativen Therapie über interventionelle Maßnahmen bis hin zur operativen Behandlung (minimal-invasiv, mikrochirurgisch, bis zur Versteifungsoperation). Ambulante und stationäre Operationen werden in der Klinik Husum unter dem Dach der Abteilung „Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie“ und dem Wirbelsäulenzentrum Nordfriesland durchgeführt.

Mit Dr. Matthias Reitz ist ein ausgewiesener Schmerzspezialist in der MVZ-Praxis tätig, der neben konservativen, mikrochirurgische und stabilisierenden Verfahren auch die "Neuromodulation" anbietet.

Sie finden und erreichen uns:

  • Klinik Husum, 1. Obergeschoss, Tel. 04841 660-1591
  • Klinik Niebüll, in der MVZ Praxis Chirurgie + Orthopädie, Erdgeschoss, Tel. 04661 15-2211
  • RGZ Tönning, 2. Obergeschoss, Tel. 04861 611-3337

Therapieschwerpunkte

  • Verschleißerkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule,
  • Stabilisierung und ggf. Wiederaufrichtung eingebrochener Wirbel (z. B. in Folge von Osteoporose oder Tumorbefall).
  • Nervenengpasssyndrome und Nervenrekonstruktionen
  • Therapien von Schmerzen, die vom Iliosakral-Gelenk (dem Kreuz-Darmbein-Gelenk) ausgehen

Diagnostik

Im Rahmen der Diagnostik wäre es hilfreich, wenn Sie möglichst alle Ihnen vorliegenden Befunde und Röntgenaufnahmen zu Ihrer Erkrankung, die Sie zu uns führt, mitbringen würden.

Innerhalb unserer Befunderhebung führen wir ggf. erforderliche Ultraschall-Untersuchungen unter neurochirurgischem Blickwinkel durch. Häufig veranlassen wir zudem weitere Röntgen-, CT- und MRT-Aufnahmen. Diese werden auf Überweisung z.B. durch die MVZ-Facharztpraxis für Radiologie und Nuklearmedizin in der Klinik Husum durchgeführt.

Konservative Therapie

Nicht alle Erkrankungen erfordern eine operative Versorgung. In vielen Fällen können wir Ihnen mit Hilfe unterschiedlicher „konservativer Verfahren“ helfen:

  • Durchführung medikamentöser Therapien
  • Verordnung von geeigneten Maßnahmen der Physiotherapie (z.B. Krankengymnastik, Massagen, Fango)
  • Verordnung von geeigneten Hilfsmitteln (z.B. Orthesen)
  • Beratung bei allen neurochirurgischen Krankheitsbildern (inklusive Hirntumoren und Blutgefäßanomalien am Hirn)

Unser Operationsspektrum

Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen

  • Mikrochirurgische Operationen bei Bandscheibenvorfällen der Lendenwirbelsäule
  • Dekompressions-Operationen zur Druckentlastung der Nerven im Wirbelkanal bei Wirbelkanal-Einengung (Spinalkanalstenose) an der Lendenwirbelsäule
  • Stabilisierende Operationen an der Lendenwirbelsäule bei Instabilitäten und Wirbelgleiten
  • Mikrochirurgische Operationen bei Bandscheibenvorfällen an der Halswirbelsäule
  • Dekompressions-Operationen zur Druckentlastung der Nerven und des Rückenmarkes bei Wirbelkanal-Einengung (Spinalkanalstenose) oder Einengung von Nervenkanälen an der Halswirbelsäule
  • Stabilisierende Operationen an der Halswirbelsäule bei Instabilitäten und Wirbelgleiten

Wirbelbrüche

  • Minimal-invasive Zementstabilisierungen bei leichtergradigen Wirbelbrüchen, z. B. im Rahmen einer Osteoporose (Vertebroplastie oder Kyphoplastie)
  • Umfangreichere Wirbelsäulenstabilisierungen bei schwerwiegenderen Brüchen

Erkrankungen des Iliosakralgelenkes

  • ISG – Arthrodese

Tumorbefall der Wirbelsäule und des Rückenmarkes

  • Dekompressions-Operationen bei Druck von Tumorgewebe auf die Nerven bzw. das Rückenmark im Wirbelkanal
  • Ggf. zusätzliche stabilisierende Operationen, in Abhängigkeit vom Ausmaß der Bruchgefahr der Wirbel mit minimal-invasiver Zementstabilisierung oder mit Schrauben und Stangen
  • Mikrochirurgische Tumorentfernung aus dem Wirbelkanal oder von den Nervenstrukturen im Wirbelkanal, u. a. bei Nervenhaut-Tumoren (Meningeome, Neurinome)

Nervenengpass-Syndrome

  • Bandspaltung über dem Karpaltunnel bei Karpaltunnelsyndrom
  • Operationen bei Nerveneinklemmung am Ellenbogen (Ulnaris-Rinnen-Syndrom)
  • Operationen bei selteneren Nervenengpass-Syndromen an Arm oder Bein

Nervenrekonstruktion, z. B. nach Nerven-Zerreißung infolge eines Unfalles

  • Mikrochirurgisches direktes Zusammenfügen der Nervenenden durch Naht
  • Mikrochirurgisches Zusammenfügen von Nervenenden durch Zwischensetzen eines Nervenstückes, das an anderer Stelle des Körpers entnommen wird

Mikrochirurgische Tumorentfernung bei Befall von Nerven außerhalb der Wirbelsäule, z. B. an Armen und Beinen; ggf. mit Nervenrekonstruktion

Neurochirurgische Schmerztherapie

  • Minimal-invasive Spritzenbehandlungen der aus der Wirbelsäule austretenden Nervenwurzeln unter computertomographischer Kontrolle (sog. CT-kontrollierte PRT's)
  • Minimal-invasive Spritzenbehandlungen der Wirbelgelenke aller Wirbelsäulen-Abschnitte, teilweise ebenfalls unter computertomographischer Kontrolle
  • Minimal-invasive Hitze-Verödungen von Gelenknerven an allen Abschnitten der Wirbelsäule (sog. Thermodenervation bei Facettengelenk-Syndrom) unter Röntgen-Kontrolle

Neuromodulation

Wenn durch Medikamente keine Besserung bei chronischen Wirbelsäulen-Schäden eintritt, bietet die Neuromodulation mit sogenannten „Schmerzschrittmachern“ eine Behandlungsalternative. Dabei werden feine Elektroden im Spinalkanal platziert, um die Wahrnehmung des chronischen Schmerzes so zu verändern, dass dieser deutlich weniger stark und die Lebensqualität beeinträchtigend in Erscheinung tritt. Ein Vorteil dieses Verfahrens ist, dass die eingebrachten Elektroden prinzipiell wieder entfernt werden können und unterscheidet sich somit von vielen anderen Eingriffen an der Wirbelsäule.

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