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Klinikum Nordfriesland

Dank sehr kleiner neuartiger Herzpumpen, die vorübergehend die Pumpleistung des Herzens unterstützen, kann insbesondere bei einem akutem oder drohendem Herzversagen die medizinische Versorgung und damit die Sicherheit der Betroffenen nochmalig deutlich verbessert werden.

Ein Herzversagen kann durch eine koronare Herzkrankheit mit Verkalkung der Herzkranzgefäße, durch eine Herzschwäche oder einen Herzinfarkt ausgelöst werden. Zur Unterstützung des Herzens kommen in der Klinik Husum verschiedene Modelle dieser kleinsten Herzpumpen namens „Impella“ zum Einsatz, um das Herz beispielsweise während eines planbaren Eingriffs und gegebenenfalls auch noch eine gewisse Zeit danach zu entlasten. Trotz medikamentöser Behandlung und der Öffnung verschlossener Gefäße im Herzkatheterlabor der Klinik besteht bei diesen Hochrisikopatienten die Gefahr, dass die eigene Pumpleistung des Herzens nicht ausreicht.

Auch bei einem akuten Herzversagen kann innerhalb weniger Minuten solch eine kleine Pumpe als Unterstützung für das Herz implantiert werden. Die Impella-Pumpe gelangt wie ein Herzkatheter über eine Arterie in der Leiste hin zur Herzkammer. Hier sichert die Pumpunterstützung den Blutfluss ab: Abhängig vom Pumpen-Modell werden pro Minute bis zu 2,5 l (für Hochrisikopatienten) oder bis 3,7 l Blut (bei akutem Herzversagen) durch die Pumpe transportiert.

Die Impella-Pumpe, die sich in vielen Universitätskliniken schon bewährt hat, entlastet und stabilisiert somit in besonders kritischen Fällen die Herzfunktion. Das Risiko von Komplikationen sinkt, wovon gerade ältere Patienten profitieren, bei denen schwerere Begleiterkrankungen wie zum Beispiel Diabetes bestehen.

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