Chronische Schmerzen können den Alltag stark beeinträchtigen
Unter chronischen Schmerzen versteht man Schmerzen, die beispielsweise nach einer Erkrankung oder Operation länger anhalten als normalerweise zu erwarten wäre. Häufig betreffen sie den Rücken, den Kopf, das Gesicht oder die Nerven. Viele Betroffene erleben zusätzlich körperliche Einschränkungen, depressive Stimmungslagen, Schlafstörungen, Ängste oder Konzentrationsprobleme.
Die psychologische Schmerztherapie bei Frau Dr. Kerstin Limbrecht-Ecklundt richtet den Blick auf Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen, die den Umgang mit den Schmerzen beeinflussen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten mit aus körperlichen Erkrankungen entstandenen chronischen Schmerzen zu einer spürbaren Erleichterung zu verhelfen und trotz verbleibender Beschwerden wieder mehr Lebensqualität zu ermöglichen.
Der therapeutische Ablauf besteht aus mehreren Schritten:
- Umfassende Bestandsaufnahme:
In den ersten Sitzungen werden alle schmerzbezogenen Faktoren erfasst und gemeinsam ein verständliches Modell entwickelt, das erklärt, welche Aspekte die Schmerzen beeinflussen oder aufrechterhalten.
- Erkennen zentraler Einflussfaktoren:
Dazu gehören unter anderem belastende Gedankenmuster, der Zusammenhang zwischen Emotionen und Schmerz sowie Vermeidungsverhalten im Alltag.
- Gemeinsame Zielentwicklung:
Auf dieser Grundlage werden realistische Veränderungsziele festgelegt und schrittweise umgesetzt.
- Vertiefende Bearbeitung bei Bedarf:
Falls im Verlauf weitere psychische Belastungen wie Depressionen oder Angststörungen eine Rolle spielen oder biografische Faktoren bedeutsam sind, können diese nach Vermittlung der Grundlagen der Schmerzpsychotherapie vertiefend mit schematherapeutischen Methoden bearbeitet werden.