Apollo Knee: Roboterassistierte Knieendoprothetik in der Klinik Husum
Präzise geplante Knieoperation mit moderner OP-Robotik bei fortgeschrittener Gonarthrose
Individuelle 3D-OP-Planung
Präzise Implantatpositionierung
Erfahrenes Spezialistenteam
Wann kann eine Knieprothese sinnvoll sein?
Wenn das Kniegelenk durch Verschleiß oder Erkrankungen wie eine fortgeschrittene Arthrose dauerhaft geschädigt ist, können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und eine verminderte Belastbarkeit den Alltag zunehmend beeinträchtigen. Häufig lassen sich Beschwerden zunächst mit konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie, Medikamenten oder Injektionen behandeln.
Reichen diese Möglichkeiten nicht mehr aus und bestehen weiterhin erhebliche Beschwerden, kann der Ersatz des erkrankten Gelenks durch eine Knieprothese eine geeignete Behandlungsoption sein. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit sowie Stabilität des Kniegelenks wieder zu verbessern.
Ob eine Knieprothese im individuellen Fall sinnvoll ist, wird im persönlichen Gespräch und nach einer sorgfältigen orthopädischen Untersuchung gemeinsam mit dem behandelnden Fachpersonal entschieden.
Apollo Knee: Roboterassistierte Knieendoprothetik in der Klinik Husum
Das Klinikum Nordfriesland hat seit 2021 hochmoderne OP-Robotik-Systeme im Einsatz, die den Operateuren bei der Implantation von Kniegelenksprothesen zum einen wichtige Informationen geben und zum anderen die erforderlichen Schnitte in höchster Präzision durchführen.
Nach vier Jahren mit sehr guten Erfahrungen nimmt das Klinikum Nordfriesland nunmehr das Nachfolge-Modell in Betrieb. Der neue OP-Roboter heißt „ApolloKnee®“. Mit dem Namen Apollo werden natürlich die Mondlandemissionen in den 1970-er Jahren des letzten Jahrhunderts in Verbindung gebracht. Mit dem Apollo-Programm der NASA war ein riesiger Innovationsschub verbunden, der auch den Menschen auf der Erde viele Neuerungen und Vorteile brachte.
Welche Mission hat Apolloknee®?
Oder anders gefragt: Wie kann ein Roboter-System ein menschliches Knie operieren, Gelenke austauschen und durch präzise Schnitte dafür sorgen, dass Frischoperierte wesentlich schneller wieder gesund werden?
„Natürlich bleibt es dabei, dass ein versierter Facharzt die OP durchführt. Unser `Roboter-Kollege` unterstützt uns dabei in zweierlei Hinsicht: Er gibt Empfehlungen zu Größe und Lage des Implantates, damit die Bänder am Knie, die für die Bewegungsausübung erforderlich sind, nicht beeinträchtigt werden und das Ganggefühl nach der Operation wieder so ist, wie vor der OP – nur ohne Schmerzen,“ erläutert Dr. Rainer Kirchner, Chefarzt des Muskoskelettalen Zentrums an der Klinik Husum das Prinzip der Knie-OP-Robotik. Dafür errechnet ApolloKnee® ein 3D-Modell aus Daten, die er zuvor über verschiedene, fest definierte Messpunkte am betroffenen Knie erhält.
Warum eine roboterassistierte Knie-OP?
Eine roboterassistierte Knie-OP mit ApolloKnee® bringt einige Vorteile mit sich:
- Hochpräzises 3D Modell, was die Festlegung der Größe und Berechnung der Schnitte verfeinert
- Die OP-Zeit und damit die Narkoselänge verkürzen sich
- Durch die hohe Präzision wird weniger Gewebe verletzt
- Der Bandapparat bleibt erhalten
- Die Knochensubstanz wird geschont
- Die Passgenauigkeit des Titangelenks wird erhöht
- Schnellere Rückgewinnung an Mobilität
Doch das neue Robotik-System kann (demnächst) noch mehr!
Navigation bei Hüftgelenks-Operationen
In den USA hat ApolloKnee® bereits die Zulassung für die digitale Unterstützung bei der Implantation von Gelenkpfannen bei einem Austausch des Hüftgelenkes. „Die Zulassung in der EU und damit in Deutschland erwarten wir in den kommenden Monaten,“ ist Dr. Kirchner zuversichtlich. „Dann werden wir auch bei Hüftgelenksimplantationen durch unserer Robotik-System unterstützt – allerdings ohne, dass der „programmierte Arm“ zum Einsatz kommt. Aber uns werden die Berechnungen für die Größe, Lage und Ausrichtung der Gelenkpfanne sehr gut unterstützen. Davon wird auch der Patient profitieren – mit einer kürzeren OP-Zeit und einer schnelleren Genesung.“
Apollo – ob in der Raumfahrt oder in der Medizin: Der Name scheint Garant für High-Tech und Sprünge in der Technik-Entwicklung zu sein.
Erfahrungsbericht: Tennistrainer Dirk Hoppe steht wenige Wochen nach seiner Knieoperation wieder auf dem Platz
Dirk Hoppe, Tennis-Enthusiast und Tennis-Trainer aus Husum, hatte jahrelang Knie-Schmerzen, bis diese ihn an der Ausübung seines Lieblingssportes hinderten. Selbst Spaziergänge waren nur mit Qualen zu absolvieren. Mit seinen Beschwerden wendete er sich an das Klinikum Nordfriesland. Dort wurde ihm eine Knie-Prothese empfohlen. Gesagt. Getan. Die Knie-Spezialisten im Klinikum Nordfriesland unter Leitung von Dr. Rainer Kirchner implantierten ihm mit Hilfe eines hochmoderenen OP-Robotik-Systems ein neues Knie.
Nur wenige Wochen später, hieß es für Dirk Hoppe wieder: Spiel, Satz und Sieg!
Vorteile bei der Genesung
Bei der Genesung werden die Vorteile des neuen Robotik-Verfahrens deutlich: Die kleineren und optimierten Schnitte sowie die Berücksichtigung der Bandstabilität in der OP-Planung und -Durchführung beschleunigen die Genesung und Mobilisation des Patienten und reduzieren die Schmerzen nach der OP. Durch die Abstimmung auf den Bandapparat kann sich der Patient wie vor der Operation bewegen – dann aber endlich ohne Schmerzen.
Jetzt Beratungstermin vereinbaren
Wenn Sie Fragen zur roboterassistierten oder navigierten Knie Endoprothetik haben oder einen Termin vereinbaren möchten, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser engagiertes Team steht Ihnen jederzeit zur Verfügung, um Sie umfassend zu beraten und einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen.
MVZ-Facharztpraxis Orthopädie
Fachärztezentrum an der Klinik Husum
2.Obergeschoss, Erichsenweg 16 - 25813 Husum
Tel. 04841 2350
E-Mail: orthopaedie-husum@klinikum-nf.de
Ansprechpartnerinnen:
Christina Lange
Lea Christiansen
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