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Klinikum Nordfriesland

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Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen

Verena Albertsen (links) und Svea Petersen (rechts) absolvieren ihre Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen im Klinikum Nordfriesland.

Als auszubildende Kauffrau im Gesundheitswesen kümmern sich Verena Albertsen und Svea Petersen um Dinge, die „hinter den Kulissen“ eines Krankenhauses ablaufen. Momentan befinden sich die 21-Jährigen im zweiten Lehrjahr ihrer Ausbildung und lernen immer noch jeden Tag Neues dazu.

Nachdem Verena ihr Fachabitur auf einem Wirtschaftsgymnasium in Flensburg und Svea auf einem beruflichen Gymnasium in Husum absolviert hatten, ging für beide die Ausbildungssuche los: „Für mich stand es von Anfang an nicht fest, in welchem Beruf ich später arbeiten möchte. Die Spanne reichte von der Musiklehrerin bis zur Polizistin. Auf das Gesundheitswesen bin ich damals von meiner Mutter in der Zeitung aufmerksam gemacht worden und es hat sofort mein Interesse geweckt.“

Da beide in ihrer Heimatregion bleiben wollten und unabhängig voneinander auch nur Gutes hörten, entschieden sie sich schließlich für die Ausbildung im Klinikum Nordfriesland.

Die Dauer der Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen beträgt regulär 3 Jahre. Es besteht jedoch die Möglichkeit einer Verkürzung auf zweieinhalb Jahre, wenn die Kriterien dies zulassen. Der schulische Blockunterricht in Eutin wechselt alle sechs bis acht Wochen mit der praktischen Ausbildung im Klinikum. Dabei ist die Klinik Husum Hauptstandort der praktischen Ausbildung. Für einen Einblick in die stationäre Patientenabrechnung eines Krankenhauses sind vier Wochen in der Klinik Niebüll vorgesehen.

Lisa Lenz aus dem Finanzmanagement des Klinikums hilft den Auszubildenden in der Abteilung gerne.

Während der Ausbildung werden viele verschiedene Bereiche der kaufmännischen Abteilung des Klinikums durchlaufen. So kann der theoretische Stoff, der in den schulischen Blöcken gelernt wird, wie zum Beispiel Gesundheitsmanagement, Abrechnung und Buchführung, anschließend im Unternehmen angewandt und vertieft werden. Am besten haben Verena dabei bis jetzt der Zentraleinkauf und die Finanzbuchhaltung gefallen: „Im Zentraleinkauf ist immer etwas los, es gibt viel zu tun, wodurch man auch als Auszubildende direkt ins Team eingegliedert und gebraucht wird. In der Finanzbuchhaltung fand ich die Buchführung und die Tätigkeit an sich sehr spannend.“

Seit Ende Oktober 2017 befindet sich Svea dagegen in der Personalabteilung und wird dort nach der Ausbildung übernommen. „Ich hatte ebenfalls einen sehr guten Start im Zentraleinkauf, doch im Laufe meiner Ausbildung hat sich herauskristallisiert, dass mir die Personalabteilung am besten gefällt. Durch das familiäre Arbeitsklima und das vor allem anspruchsvolle und vielseitige Aufgabengebiet habe ich mich von Beginn an wohlgefühlt. Außerdem bin ich ein Mensch, der auch praktische Aufgaben und den Kontakt zu anderen Menschen braucht.“

Die Kollegen in beiden Abteilungen haben immer „ein offenes Ohr“ und stehen Verena und Svea hilfsbereit zur Seite. Auch Verena empfindet das Klima in der Abteilung familiär, was sie als sehr wichtig empfindet, da man zwar viel selbstständig arbeitet, durch offene Fragen oder Absprachen mit dem Team jedoch auch oft mit Kollegen zu tun hat. Kontakt mit Patienten hat man in diesem Bereich aber eher nicht, außer dann und wann am Telefon.

Insgesamt beschreibt Verena die Ausbildung als sehr vielfältig, da man viele Abteilungen und Abläufe kennenlernt. „Es macht mir super viel Spaß und so langsam schließen sich die Kreise; man versteht die ganzen Abläufe und wie die einzelnen Bereiche zusammenhängen. Außerdem bin ich durch die Ausbildung viel offener, selbstständiger und verantwortungsbewusster geworden.“

Svea Petersen und ihre Mentorin, Meike Hinrichsen (li.), teilen sich bereits heute ein Büro für eine erfolgreiche Ausbildung und eine gute Einarbeitung in den zukünftigen Arbeitsplatz.

Um Svea eine gute Einarbeitung zu ermöglichen, fungiert die Personalreferentin Meike Hinrichsen als Mentorin und ist mit ihr in ein Büro gezogen, damit die Auszubildende schon jetzt den Ablauf des Arbeitsalltages kennenlernt und somit leichter nach der Ausbildung einsteigen kann. „Mit Meike zusammen in ein Büro zu ziehen war eine gute Idee von ihr, denn wir beide harmonieren einfach gut miteinander und durch ihre langjährige Erfahrung als Personalreferentin erhalte ich die beste Einarbeitung. Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern des Hauses und darauf, Meike unterstützen zu können.“

Da das Klinikum Nordfriesland stets auf der Suche nach qualifizierten Nachwuchskräften ist, sehen die Übernahmechancen, laut der Auszubildenden, ebenfalls sehr gut aus. Verena Albertsen wird nach ihrer Ausbildung ebenfalls übernommen und wird im kaufmännischen Controlling anfangen.

Auch Weiterbildungen unterstützt das Klinikum sehr gerne, wodurch eine Karriere inner- und außerhalb des Unternehmens ermöglicht wird. Außerdem gibt es natürlich die Möglichkeit, sich für ein anschließendes Studium einzuschreiben.

Die Ausbildung können beide unisono nur weiterempfehlen, „da das Gesundheitswesen mit seinen verschiedenen Facetten sehr interessant ist. Dies wird es in Zukunft auch bleiben, da es durch die älter werdende Bevölkerung noch mehr an Bedeutung gewinnen wird.“ Bewerben sollten sich alle, die gerne Verantwortung übernehmen und sich für Verwaltungstätigkeiten interessieren. Mit Spaß, Freundlichkeit und Motivation an die Sache ranzugehen, ist schon mal die halbe Miete.

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