Das Magenband - „Gastric Banding“

 

Die Implantation eines Magenbandes kommt vor allem für Patienten mit BMI-Werten von unter 50 kg/m2 und ohne Diabetes in Frage. Die Methode bietet die mit Abstand geringsten OP- und Narkose-Risiken. Dabei bildet das aus Silikon bestehende Band kurz hinter dem Mageneingang eine künstliche Engstelle zwischen einem dadurch entstehenden sehr kleinen „Vormagen“ und dem restlichen Magen. Dieser „Vormagen“ ist rasch gefüllt und führt bereits kurz nach Beginn der Mahlzeit zu einem Völle- und Sättigungsgefühl. Dies bewirkt über die Verringerung der Nahrungsmenge eine verminderte Kalorienzufuhr und so kommt es zu der gewünschten Gewichtsreduktion.

Das Magenband verbleibt grundsätzlich für den Rest des Lebens im Körper. Ein großer Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass das Band durch einen dünnen Schlauch mit einem unter der Bauchdecke liegenden „Port“ verbunden ist. Über diesen kann das Band individuell eingestellt werden: Durch Einspritzen bzw. Entfernen von Kochsalzlösung kann es enger bzw. weiter gestellt und so als einziges adipositas-chirurgisches Verfahren den aktuellen und individuellen Bedürfnissen angepasst werden.

Durch ein Magenband ist eine Verringerung des Überschuss-Gewichtes um ca. 50 % - langfristig auch 70 % - zu erwarten. Vorausgesetzt, das Essverhalten wird bestmöglich den Vorgaben, die das Band erfordert, angepasst. Kommt es dennoch langfristig zu mechanischen Problemen mit dem Band, so kann dies zu Folge-Eingriffen führen, zum Beispiel zu einer Bandentfernung oder zur Umwandlung in einen Magenbypass.

Der Magenbypass – „Roux-en-Y-Bypass“

Der Schlauchmagen – „Sleeve-Gastrektomie“

Der Omega-Loop Magenbypass


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