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Gefäßmedizin / Gefäßchirurgie
Deutlich erhöhte Anzahl an Patient*innen mit „Gefäßverkalkung“

Ungefähr 150.000 Kilometer Blutgefäße befinden sich im menschlichen Körper und versorgen ihn mit Sauerstoff und Nährstoffen. Dementsprechend resultiert eine Vielzahl an Erkrankungen aus Problemen mit dem Gefäßsystem.

Die Zahl der Patient*innen mit „Gefäßverkalkung“ (Arteriosklerose) ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Ursächlich hierfür sind unter anderem der steigende Altersdurchschnitt, Bewegungsmangel und eine falsche Ernährung. Im schlimmsten Fall können so periphere arterielle Verschlusskrankheiten (PaVK), also Störungen der Durchblutung in den Armen und Beinen, sowie Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Embolien (Gefäßverschlüsse) entstehen.

Die Patient*innen, bei denen akute Arterienverschlüsse in den Extremitäten, den Darmgefäßen oder dem Gehirn auftreten, brauchen sofortige Hilfe im Rahmen einer Notfallbehandlung! Ohne Durchblutung droht der Tod der entsprechenden Körperregion, zum Beispiel ein Verlust des Beines, wenn keine Behandlung erfolgt.

Die Arterien und Venen im Körper werden ambulant und stationär durch das fachübergreifende Team des „Integrierten Gefäßzentrums Nord“ behandelt. Es besteht aus Gefäßchirurg*innen der Klinik Husum sowie der Gefäßchirurgischen Praxis von Dr. Christian Klaproth. In dieser Praxis werden alle erforderlichen diagnostischen- und kleinere therapeutische Maßnahmen durchgeführt.