Bei Patienten mit Platzangst bietet der offene MRT durch seine offene Bauweise ohne Röhrensystem natürlich einen Vorteil. Die deutlich schwächeren Magnetfelder dieser MRT Geräte führen allerdings zu erheblichen Einbußen in der Bildqualität und der Auflösung. Kleinere Strukturen wie Bandscheibenvorfälle oder Meniskusrisse können leichter übersehen werden. Wegen der geringeren Magnetstärke dauern die Untersuchungen länger. Aufgrund der Konstruktion sind Aufnahmen in bestimmten Ebenen schwieriger oder unmöglich. Ein weiterer Nachteil: Die Kosten, die durch eine Untersuchung am offenen MRT entstehen, werden nicht pauschal von der Krankenkasse getragen. Eine Kostenübernahme muss vorher geklärt werden.
Um die Platzangst bei Patienten in dem neuen Niebüller MRT so gering wie möglich zu halten, bietet das neue MRT mit der In-Bore-Lösung (Philips Ambient Experience) die Möglichkeit, eine entspannende Atmosphäre zu kreieren. Videos und Klänge erlauben es dem Patienten in eine andere Welt einzutauchen, sodass er von der Untersuchungssituation abgelenkt wird.