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Klinikum Nordfriesland

Ende Juni hat die Firma MiE (Medical imaging Electronics) aus Seth bei Bad Segeberg eine hochmoderne neue Gammakamera mit Namen „Syngula Scintron“ an die Klinik Husum geliefert. Dabei handelt es sich um ein Szintigrafie-System für nuklearmedizinische Untersuchungen mit schwach radioaktiven Stoffen - zumeist Radiotechnetium, die bei Erkrankungen der Schilddrüse, des Herzens, der Nieren, der Lunge oder der Knochen eingesetzt werden.
Die schwach radioaktiven Stoffe werden vor der Untersuchung injiziert und mit dem Blutfluss durch den Körper transportiert. Erkrankte Stellen im Körper haben im Vergleich zu normalem Gewebe eine unterschiedliche Aufnahme dieser Stoffe. Diese Regionen - zum Beispiel in einer Schilddrüse - können nun durch die Gamma-Kamera sichtbar gemacht werden. Auf diese Weise lassen sich Organe und Strukturen bezüglich ihres Stoffwechselverhaltens überprüfen und krankhafte Veränderungen erkennen. Die Strahlenbelastung ist bei den Untersuchungen in der Regel deutlich geringer als bei einer vergleichbaren Röntgenuntersuchung.
Mit Anschaffung der neuen und hochmodernen Gamma-Kamera wurde ein bereits vorhandenes Gerät ergänzt, um den aktuellen Termin-Stau für geplante Untersuchungen zu entzerren. Nicht nur die Wartezeiten auf einen Termin verkürzen sich ab sofort erheblich, sondern auch für Patienten mit Platzangst gibt es eine gute Nachricht: Szintigrafien können neuerdings in sitzender Haltung und in deutlich kürzerer Zeit aufgenommen werden.

Das Klinikum Nordfriesland und Dorfner Catering legen beim Essen Wert auf höchste Qualität. Auch deshalb wurde die Zentralküche des Klinikums am Anfang Juli 2019 erneut mit dem RAL Gütezeichen „Kompetenz richtig Essen“ mit der Spezifikation Speisenvielfalt und Diäten ausgezeichnet.
Wie auch schon in den Vorjahren, hatten die RAL-Prüfer keinerlei Beanstandungen. Sabine Pera, sachverständige Prüferin der RAL Gütegemeinschaft Ernährungskompetenz e. V. (GEK), vergab nach zweistündiger Kontrolle der Küche 114 von möglichen 117 Punkten – ein großartiger Erfolg.

Kein Krankenhaus und auch keine Arztpraxis kann die Patientenversorgung ohne sterile – also völlig keimfreie – Güter aufrechterhalten. Viele dieser Produkte werden bereits steril angeliefert, so zum Bespiel Verbandsstoffe, Kanülen und Infusionsbestecke. Andere Medizinprodukte müssen regelmäßig aufwändig sterilisiert werden. Dazu gehören die Instrumente, die während einer Operation benötigt werden, genauso wie zum Beispiel Optiken, die bei einer Magenspiegelung Verwendung finden. Diese Versorgung mit Sterilgütern unterliegt zahlreichen strengen Vorschiften und wird intensiv überwacht.

In der Inselklinik Föhr-Amrum in Wyk wurde bisher mit hohem finanziellem und personellem Aufwand ein eigenes Sterilisationsgerät mit entsprechenden Reinigungs- und Desinfektionsautomaten vor Ort betrieben. Dieses wurde für die Klinik vor 10 Jahren vom Förderverein des Krankenhauses angeschafft. Wie der neue Ärztliche Direktor der Inselklinik, Dr. Jörn Harder, erläutert, hat es mit dem zunehmenden Alter des Gerätes in der Vergangenheit immer mehr technische Probleme gegeben. Die Wartung des veralteten Gerätes wurde zudem immer teurer. Außerdem zeichnete sich ab, dass das Gerät nicht mehr das erforderliche TÜV-Zertifikat erhalten könnte. „Das größte Problem für uns war aber, dass wir uns nicht mehr zu 100 Prozent auf das Gerät verlassen konnten und mehr und mehr Ausfälle drohten“, so Dr. Jörn Harder. „Das konnten wir uns als Akutkrankenhaus nicht erlauben!“

Die Beschaffung eines neuen Gerätes hätte technische und personelle Voraussetzungen erfordert, die die kleine Inselklinik nicht mehr mit vertretbaren Aufwand hätte bewerkstelligen können. Daher wurde seit längerem über eine alternative Versorgung mit sterilen Instrumenten nachgedacht: Die Aufbereitung und Sterilisation der auf der Insel zur Verwendung gekommenen OP-Instrumente erfolgt zukünftig in der Sterilgut-Versorgungsabteilung der Klinik Niebüll. Da schon seit langem werktäglich ein Transport zwischen Wyk und Niebüll erfolgt, stand die erforderliche Logistik bereits bereit. Für die Beförderung der Sterilgüter stehen speziell gesicherte und verschließbare Behälter zur Verfügung.

„Das eingesparte Geld haben wir in neue, moderne und mehr Instrumente investiert“, freut sich Dr. Jörn Harder. „Durch die Aufstockung haben wir mehr Sicherheit in der Versorgung unserer Patienten. Zudem können wir jetzt einige Operationen durchführen, die vorher nicht möglich waren.“ Selbst bei ungünstigen Wetterbedingungen werden nun sterile Instrumente vorhanden sein, was bisher bei einem Ausfall des alten Sterilisationsgerätes nicht der Fall war.

Dr. Clemens Reusner (rechts) übergibt turnusgemäß die Funktion des ärztlichen Direktors in Anwesenheit des käufmännischen Direktors des Klinikums Nordfriesland, Stephan Unger (links) an Dr. Jörn Harder.

In den letzten drei Jahren war der internistische Chefarzt Dr. Clemens von Reusner ärztlicher Direktor der Inselklinik Föhr-Amrum. Am Mittwoch, 26. Juni 2019, ist diese Leitungsfunktion im Rahmen einer kleinen Feierstunde an den chirurgischen Chefarzt der Inselklinik, Dr. Jörn Harder, übertragen worden - turnusgemäß für drei Jahre.

Der ärztliche Direktor stellt ein Bindeglied zwischen den Klinikmitarbeitern und der Geschäftsführung dar. Er repräsentiert zudem die Klinik nach außen. In einem Resümee bedankte sich Dr. Clemens von Reusner zum einen bei seinen Kollegen in der Inselklinik für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Gemeinsam konnte so manche Herausforderung bewältigt werden. Zum anderen gilt sein Dank dem Förderverein der Klinik für die stets sehr hilfreiche Unterstützung.

Am Wochenende 25./26. Mai war unter 870 Teams beim Lauf zwischen den Meeren auch ein Team aus dem Klinikum Nordfriesland dabei: Zehn Mitarbeiter aus der Radiologie aus Husum und Niebüll stellten sich der Herausforderung. Der Mannschaftsgedanke stand ganz vorne und hochmotiviert ging es auf die knapp 100 km quer durch Schlewig-Holstein von Husum nach Damp.
Im Ziel waren sich alle einig: 2020 sind wir wieder dabei! Ein herzliches Dankeschön auch an die Geschäftsführung für die Unterstützung!

Nach einem Besuch in der Geriatrie der Klinik Niebüll war die übereinstimmende Meinung der Kinder aus der evangelischen Kindertagestätte Bordelum-Dörpum: „Das war ein toller Tag!“

Um die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen frühzeitig die Einsicht in verschiedene Berufsbilder zu vermitteln, wurde vom Team der Kita Bordelum-Dörpum unter Leitung von Bärbel Becker das Projekt „Berufe kennenlernen“ ins Leben gerufen. Hier können die Kinder Wünsche äußern, welchen Beruf sie einmal gern näher kennenlernen möchten. Und nachdem bereits unter anderem eine Tischlerei, eine Bäckerei, ein Friseursalon und eine Flugzeugfabrik besichtigt wurden, war jetzt die Klinik Niebüll an der Reihe.

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