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Klinikum Nordfriesland

Um die Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern und ihnen Einblicke in für sie meist verborgene Bereiche des Lebens zu ermöglichen, hatte sich der Dänische Kindergarten in Husum überlegt, die Klinik Husum zu besuchen und kennen zu lernen.

Mehrere Mitarbeiter des Klinikums Nordfriesland nahmen vor kurzem 16 Kinder im Vorschulalter von 5-6 Jahren in Empfang und haben diesen einen spannenden Vormittag mit verschiedenen Stationen im Krankenhaus bereitet. Nachdem sich die Kinder und Betreuer erst einmal mit dem „Morgenmad“ im „Ole Peerstall“ gestärkt hatten, ging es auch los.

So hatte der Rettungsdienst Nordfriesland einen Rettungstransportwagen mit Besatzung bereitgestellt, der erwartungsgemäß mit Begeisterung von den „drenge og piger“ (Jungs und Mädchen) erobert wurden.

Parallel dazu wurde der „Ole Peerstall“ zur „Notfallambulanz“: Viele der Vorschulkinder ließen sich von Klinikmitarbeitern „Gipsverbände“ anlegen – wobei heutzutage dafür kein Gips, sondern Kunststoffe verwendet werden. Für wie viele Schrecksekunden diese Verbände in den Familien gesorgt haben, ist unbekannt.

Ebenso wurde den „Nachwuchskräften“ gezeigt, wie ein Venenverweilsystem angelegt wird, über das dann eine Infusion laufen würde… Ohne natürlich die Probanden wirklich zu pieken und das Natriumchlorid als Basislösung laufen zu lassen.

Dies sind nur drei Beispiele für den ereignisreichen Vormittag in der Klinik Husum. Zum Abschluss herrschte sowohl bei den Betreuern, den Førskolebørn, aber auch bei den Mitarbeitern des Klinikums große Begeisterung: Die „Großen“ wurden durch das fröhliche und umtriebige Wesen der Kinder aufgemuntert und unterhalten, die Kleinen haben einen Einblick in den Alltag eines Krankenhauses und des Rettungsdienstes gewonnen. Vielleicht erinnert sich das eine oder andere Vorschulkind im Rahmen der späteren Berufswahl an diesen Tag und wählt einen Beruf im Gesundheitswesen. Hospitalet har et behov! - das Klinikum hat Bedarf!

Falls weitere Kindergärten Interesse an einem Vormittag in den Kliniken Husum, Niebüll oder Wyk haben, so können Sie sich via der eMail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an das Klinikum wenden.

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