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Klinikum Nordfriesland

Das Bundesgesundheitsministerium ist derzeit dabei, die Notfallversorgung der Bevölkerung neu zu strukturieren, um Fehlentwicklungen vorzubeugen und eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen.
Dabei werden sogenannte „Integrierte Versorgungszentren“ angestrebt, in denen Krankenhausärzte mit niedergelassenen Ärzten eng fachlich und räumlich zusammen arbeiten werden. Ein Ziel dabei ist, die in diesen Zentren ankommenden Patienten so zu versorgen, dass für schwerer erkrankte oder verunfallte Personen immer die notwendige Akutversorgung gewährleistet ist. Derzeit werden die Notfallaufnahmen zu einem nicht geringen Prozentsatz von leichteren Fällen in Anspruch genommen, die einer Versorgung in einem Krankenhaus eigentlich nicht bedürfen.

Zu der Fragestellung „Integrierte Notfallzentren – wo geht die Reise hin?“ haben sich Anfang Oktober Mitarbeiter aus Kliniken, Rettungsdiensten, Leitstellen, der Kassenärztlichen Vereinigung und Landes- und Kreisverwaltungen in der Klinik Husum getroffen, um sich zum aktuellen Sachstand auszutauschen. Veranstaltet wurde das Treffen vom Landesverband Schleswig-Holstein des Fachverbandes „Deutsche Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA)“.

Neben Impulsvorträgen wurde umfangreich diskutiert und festgestellt, dass in der Tat dringender Handlungsbedarf besteht. Erfreulich sei aber, dass im Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten, Kliniken und Rettungsdiensten in Schleswig-Holstein bereits umfangreiche Erfahrungen bestehen, auf denen man jetzt gut aufbauen könne. So gibt es in Schleswig-Holstein bereits seit vielen Jahren sogenannte Anlaufpraxen der Haus- und Fachärzte in einer Region, die in aller Regel in den Krankenhäusern der jeweiligen Region untergebracht sind – so auch in den Kliniken Husum und Niebüll.

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