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Klinikum Nordfriesland

Eines wissen die 29 Auszubildenden, die am 1. Oktober ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpfleger im Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen Nordfriesland GmbH (BiZ NF) mit einer kleinen Feierstunde begonnen haben, ganz bestimmt: Sie werden die Letzten sein – die Letzten, die ihre Ausbildung unter der alten Ausbildungsrichtlinie absolvieren werden. Was nicht heißt, dass es weniger schwer und anspruchsvoll sein wird.

Ab dem Jahr 2020 wird die Ausbildung zur Pflegekraft mit dem von der Bundesregierung unlängst verabschiedeten Pflegeberufegesetz komplett neu geordnet. Das Ziel ist – unabhängiger von der zukünftigen Arbeitsstätte, zum Beispiel eines Alten- und Pflegeheimes oder eines Krankenhauses - gleiche Arbeitsfelder und gleiche Karrierechancen für alle zu ermöglichen. Nach den ersten zwei gemeinsamen Jahren sollen die Azubis sich dann entscheiden, ob sie Generalisten für ein breites Einsatzspektrum oder Spezialisten im Bereich der Kinderkranken- oder Altenpflege werden wollen. Wer weiter die generalistische Ausbildung verfolgt, erhält nach dem dritten Jahr den Abschluss zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann.
 
Die Azubis des aktuellen Kurses im BiZ NF werden als zukünftige Gesundheits- und Krankenpfleger/innen die Pflege und Betreuung von Patienten erlernen, erfahren, wie sie die Patienten bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen begleiten und unterstützen können, und wie sie ganz generell ganz eigenständig pflegerisch-medizinisch tätig werden können. Außerdem gehören auch umfangreiche Organisations- und Dokumentationsaufgaben zu ihrem Aufgabengebiet.

Die praktische Ausbildung findet in den Einrichtungen des Klinikums Nordfriesland statt. Dabei werden verschiedene Fachdisziplinen durchlaufen, so zum Beispiel die Innere Medizin, die chirurgischen Abteilungen, die Entbindungsstation, die Geriatrie, die Intensivstationen oder das Herzzentrum. Externe Einsätze erfolgen in der ambulanten Pflege, im Hospiz oder in der Psychiatrie.

Insgesamt erwartet sie das Erlernen einer sehr anspruchsvollen Tätigkeit – immer ganz nahe am Menschen. Die international zusammengesetzte Klasse mit Auszubildenden aus Syrien, Afghanistan, Irak, Tansania und natürlich Nordfriesland und Dithmarschen blickt jedenfalls gespannt optimistisch auf die nächsten drei Jahre und freut sich auf die Vielseitigkeit ihres Ausbildungsberufes.^

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