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Klinikum Nordfriesland

Nach einem Besuch in der Geriatrie der Klinik Niebüll war die übereinstimmende Meinung der Kinder aus der evangelischen Kindertagestätte Bordelum-Dörpum: „Das war ein toller Tag!“

Um die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen frühzeitig die Einsicht in verschiedene Berufsbilder zu vermitteln, wurde vom Team der Kita Bordelum-Dörpum unter Leitung von Bärbel Becker das Projekt „Berufe kennenlernen“ ins Leben gerufen. Hier können die Kinder Wünsche äußern, welchen Beruf sie einmal gern näher kennenlernen möchten. Und nachdem bereits unter anderem eine Tischlerei, eine Bäckerei, ein Friseursalon und eine Flugzeugfabrik besichtigt wurden, war jetzt die Klinik Niebüll an der Reihe.

Hans-Jürgen Sönksen brachte die 14 Kinder im Feuerwehr-Bus zur Klinik Niebüll und voller Elan eroberten die Kinder - in zwei Gruppen aufgeteilt - die Fachabteilung Geriatrie („Altersmedizin“) der Klinik Niebüll. Begleitet wurden sie von der Kita-Leiterin Bärbel Becker, Sina Kleipsties und Sarah Ketelsen. Während des Besuchs spürte man deutlich die gegenseitigen Sympathien und von einem Gegensatz zwischen Jung und Alt war nichts zu merken. Die Kinder gingen ohne Scheu auf die älteren Patienten zu und stellten neugierig ihre Fragen. Michael Krüger, Oberarzt in der Abteilung und Mittler zwischen Kita und Krankenhaus, lud die Kinder zu einer geordneten Führung in die Abteilung ein und zeigte ihnen gemeinsam mit der Logopädin Claudia Schlestein die Dienstzimmer, Rezeption, Stationsküche, Patientenzimmer und Behandlungsräume.

Unterbrochen von einer gemeinsamen Frühstückspause, in der die Pflegekraft Martina Hötter den Kleinen demonstrierte, wie man mit Haube, Mundschutz, Schürze und Handschuhen aussieht, wurde das gemeinsame Kennenlernen fortgesetzt. Und weil die Kindergartengruppe auch nicht so ohne alles wieder gehen wollte, wurden den Seniorinnen und Senioren einige musikalische Kostproben aus ihrem umfassenden Liederrepertoire dargeboten. Die Zuhörer dankten es mit Mitsingen und anhaltendem Applaus.

Alles in allem eine „Win-Win Situation“ für alle Beteiligten. Die Großen wurden durch das agile Wirken der Kinder aufgemuntert und unterhalten, die Kleinen haben einen Einblick in den Alltag eines Krankenhauses gewonnen und dürfen nun selbst entscheiden: Krankenpflegekraft, Bäcker oder doch lieber Flugzeugbauer?

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