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Klinikum Nordfriesland

Vor der Corona-Pandemie hat das Klinikum Nordfriesland viele Info-Veranstaltungen und Vortragsabende durchgeführt, um über verschiedene Leistungsbereiche zu informieren. Zum Beispiel hatte sich „damals“ einmal pro Monat die Entbindungsabteilung der Klinik Husum den Schwangeren und deren Partnern vorgestellt. Viele Klinik-Ärzte boten einen Einblick in ganz unterschiedliche Aspekte der Medizin, zum Beispiel in die Kardiologie und in verschiedene Sektionen der Chirurgie.

Dann kam Corona. Erst jetzt – rund 18 Monate später – finden wieder die ersten Erste-Hilfe-Kurse, Demenzkurse und Vorträge im Klinikum Nordfriesland statt. „Solange hatten wir quasi keine Möglichkeiten, mit den Bürgerinnen und Bürgern der Region außerhalb der medizinischen Behandlungen Kontakt aufzunehmen“, erläutert Stephan W. Unger, Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland. „In dieser Zeit reifte in unseren Köpfen ein neues digitales Format, mit dem wir besser die Verbindung zwischen der Region und dem Klinikum halten können.“

Allerdings dauerte es auch mit der Umsetzung dieser Idee lange, bis es die Corona-Regeln endlich zuließen, ohne Mund-Nasen-Bedeckung in einem Filmstudio in Breklum Film- und Ton-Aufnahmen zu machen. Nun sind inzwischen sechs Video-Podcasts fertig, die nach und nach auf einem eigenen Youtube-Kanal des Klinikums präsentiert werden.

Den Anfang machte Dr. Michael Glaubitz zum Thema „Geburtshilfe in Corona-Zeiten“, es schloss sich Dr. Rainer Kirchner mit der „Knie-Endoprothetik“ an, unlängst gefolgt von Dr. Björn Birkenhauer zum Thema „Orthopädische Rheumatologie“. Diese Video-Podcasts laufen zwischen 12 und 14 Minuten. Es findet ein lockeres Gespräch zwischen dem bekannten Husumer Moderator Thore Ziebell („Moderathore“) und einem Arzt statt, in dem sich dem Thema genähert wird.

Weitere Themen werden in Kürze veröffentlicht, andere sind in Vorbereitung. „Derzeit denken wir darüber nach, das Studio von Nordcrew Media auch mal zu verlassen, um vor Ort Themen aufzugreifen“, erläutert Stephan W. Unger die weiteren Planungen. Unger hofft dabei, dass die Zuschauer die Video-Podcasts ebenso interessant finden, wie die Klinikmitarbeiter die Herstellung der Video-Produktionen als sehr spannend empfunden haben.

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