Menü
Klinikum Nordfriesland

Mit großer Freude haben der Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Florian Lorenzen, und der Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland, Stephan W. Unger, auf die Einstellung von 48 Millionen Euro in den Landesfinanzplan für die Klinik Husum reagiert. Diese sehr umfangreiche Landesförderung ist für den sogenannten Z-Flügel, den „Zukunftsflügel“, an der Klinik Husum vorgesehen.

„Das ist eine sehr gute Nachricht für die Gesundheitsversorgung in unserem Landkreis“, freut sich Florian Lorenzen. „Nach langer und intensiver Vorarbeit durch den Kreis und das Klinikum konnten wir das Land von unserem geplanten Konzept für den Ausbau der Klinik Husum überzeugen.“

Stephan W. Unger zeigt sich über die Einstellung des Förderbetrages sehr erfreut: „Mit dem ‚Z-Flügel‘ können wir unsere Klinik Husum zukunftsfähig machen und verschiedene derzeit nicht optimale Verhältnisse neu strukturieren. Dazu gehören zum Beispiel zwei neue Operationssäle, da sich der vorhandene, sehr moderne OP-Trakt durch die Entwicklungen der letzten Jahre als zu klein erweist.“

Damit hat das Land Schleswig-Holstein in kurzem zeitlichem Abstand den dritten großen Geldbetrag für bauliche Erweiterungen im Klinikum Nordfriesland in seinen Investitionsplan aufgenommen. Sechs Millionen Euro für ein neues Bildungszentrum auf dem Gelände der Klinik Husum, in dem die bisherigen dezentralen Ausbildungsstätten zusammengeführt werden sollen, sind bereits zugesagt. Gleiches gilt für 7,5 Millionen Euro für einen OP-Anbau für die Klinik Niebüll. Dieser wird zwei OP-Säle umfassen, die die derzeitigen in die Jahre gekommenen und zu kleinen OP-Räumlichkeiten ersetzen sollen.

Der Husumer „Zukunftsflügel“ wird sieben Ebenen umfassen. Er bietet der Klinik die Möglichkeit, zahlreiche Leistungsbereiche großzügiger und zeitgemäßer unterzubringen. Dazu zählen

  • ein neuer Haupteingangsbereich nach Westen, also Richtung des derzeitigen rückwärtigen Geländes. Auf dieser Erdgeschossebene wird eine „integrierte Notfallaufnahme“ gebaut, die den neuen gesetzlichen Vorgaben entspricht. In dieser wird die Notfallaufnahme des Krankenhauses mit der Anlaufpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung zusammengeführt.
  • In direkter Anbindung zu den vorhandenen Intensiv- und Operationskapazitäten werden zwei zusätzliche OP-Säle und eine neue „Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung“ geschaffen.
  • Zudem werden neue Pflegestationen mit 38 bis 40 Betten in modernen Ein- und Zweibett-Zimmern errichtet und
  • es werden neue Räumlichkeiten für das „Zentrale Patientenmanagement“ und verschiedene Ambulanzen eingeplant.

„Mit dem Z-Flügel erhält die Klinik Husum einen hochmodernen, großzügigen Gebäudekomplex, der einen wichtigen Beitrag zu einer ortsnahen und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung leistet“, so Landrat Florian Lorenzen. „Mit diesem neuen Trakt wird viel Raum geschaffen, der es ermöglicht, nach Fertigstellung dann die vorhandenen, in die Jahre gekommenen Gebäudestrukturen zu sanieren und großzügiger auszulegen.“

Stephan W. Unger schwärmt vom „Z-Flügel“: „Er bietet uns die Möglichkeit, derzeit beengte Verhältnisse zu beenden, neue, moderne Abläufe einzuführen und die Versorgungs- und Unterbringungsqualität der Patienten deutlich zu verbessern.“

Die beiden Verantwortlichen für das Klinikum sind der festen Überzeugung, dass der neue Z-Flügel in Husum sowohl für die Patienten als auch für die Mitarbeiter des Klinikums der Beginn einer neuen Zeitrechnung sein wird. Doch bis es soweit ist, ist noch viel Arbeit durch das Klinik-Team, die Bauverwaltung, die Architekten und Fachingenieure zu leisten. Baubeginn soll 2022 sein. Mit der Fertigstellung ist nicht vor 2026 zu rechnen.

Welle Footer