Menü
Klinikum Nordfriesland

Nachdem das Klinikum Nordfriesland Besuche bei den Patienten wieder zugelassen hat, wurden jetzt auch die Regeln für Begleitpersonen ambulanter Patienten etwas gelockert. Derzeit bereitet das Klinikum die Wiedereröffnung der geriatrischen Tageskliniken in Husum und Niebüll vor. „Wenn diese beiden teilstationären Versorgungsangebote starten, sind wir nach mehr als 18 Monaten wieder für alle Patienten mit unserem gesamten Leistungsspektrum präsent“, freut sich Stephan W. Unger, Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland, über die aktuelle Entwicklung.

Dennoch bleibt das Klinikum vorsichtig. So gilt weiterhin ein umfassendes Regelwerk in den Kliniken. Die Sichtungsbereiche sind aktiv, akribisch werden Kontaktdaten erfasst, auf Abstände und auf die Händehygiene geachtet. „Am meisten Sorge macht uns die Einhaltung der Maskenpflicht im Krankenhaus“, so Unger. „In unseren Kliniken und MVZ-Praxen gilt für Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher und Mitarbeitende, dass durchgängig medizinische Masken getragen werden müssen – auch während der Besuche in den Krankenzimmern“, erläutert der Geschäftsführer.

In einem Schlaflabor werden insbesondere Patienten, die unter vermehrten Atemaussetzern während des Schlafes leiden, untersucht und im Umgang mit Geräten, die für einen besseren Schlaf sorgen, geschult. Der Betrieb eines Schlaflabors ist abhängig davon, dass eine Ärztin oder ein Arzt eine 18-monatige Zusatzweiterbildung zum Erwerb der Fachkunde Schlafmedizin absolviert und die Prüfung bestanden hat. In ganz Deutschland gibt es nur knapp 1.500 Ärzte, die über die Zusatzqualifikation Schlafmedizin verfügen.

Die bisherige Ärztin, die in der Klinik Niebüll diese Fachkunde vorweisen konnte, schied Mitte 2020 aus, so dass der Betrieb des Schlaflabors eingestellt werden musste. „Diese Lücke, die durch den Weggang der bisherigen Schlafmedizinerin geschaffen wurde, hat uns keine Ruhe gelassen und wir haben uns umgehend auf die Suche nach einer Nachfolgelösung begeben, die nun erfolgreich war“, freut sich der Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland, Stephan W. Unger. „Dr. Johann Waßmuth-Langanke wird die Leitung unseres Schlaflabors in Niebüll übernehmen, so dass wir es ab dem 1. Juli 2021 wieder in Betrieb nehmen können.“

Florian Lorenzen, Landrat des Kreises Nordfriesland und vom Schleswig-Holsteinischen Landkreistag benanntes Vorstandsmitglied der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH), ist bei der Wahl der Präsidiumsmitglieder am 7. Juni zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden der KGSH für die nächsten drei Jahre gewählt worden. Zusammen mit dem wiedergewählten Vorsitzenden Heiko Naß sowie Dr. med. Cordelia Andreßen, die als stellvertretende Vorsitzende ebenfalls wiedergewählt wurde, komplettiert Lorenzen damit das dreiköpfige Präsidium.

Das Klinikum Nordfriesland bietet seit längerem „Erste-Hilfe-Kurse“ für Führerscheinerwerber aller Klassen, Ersthelfer im Betrieb, Personen, die den Trainer- und Übungsleiterschein machen wollen und alle weiteren Personen an, die Kenntnisse in Erster Hilfe nachweisen und / oder auffrischen wollen. Nach einer längeren Corona-Pause bietet das Klinikum im Juni nun wieder Kurse an, die sowohl in Husum als auch in Niebüll stattfinden. 

  • Sonnabend, 12. Juni 2021, von 8-16 Uhr in der Klinik Niebüll, „Kongresshalle“
  • Sonnabend, 19. Juni 2021, von 8-16 Uhr in der Klinik Husum, „De ole Peerstall“
  • Sonnabend, 26. Juni 2021, von 8-16 Uhr sowohl in der Klinik Husum als auch in der Klinik Niebüll.

 Der Kurse werden von speziell geschulten und sehr erfahrenen Mitarbeitern des Klinikums Nordfriesland durchgeführt. Die Kosten liegen bei 35 Euro je Teilnehmer. Eine Anmeldung ist erforderlich. Sie kann per E-Mail oder telefonisch, Tel. 04841 660-0, erfolgen. Weitere Informationen und ein Anmeldeformular sind im Internet unter www.klinikum-nf.de erhältlich.

Für die „Erste-Hilfe-Kurse“ gilt ein umfangreiches Hygienekonzept. So müssen Teilnehmer, die noch nicht durchgeimpft sind, einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Bei geimpften Teilnehmern müssen die Impfungen nachgewiesen werden. Während der gesamten Schulungs-Zeit muss durchgängig eine medizinische Maske getragen werden, auf Abstände und Händedesinfektion wird geachtet.

Niebüll Angehörige, die zu Hause einen Verwandten betreuen und pflegen, können in der Klinik Niebüll im Rahmen der sogenannten „Familialen Pflege“ kostenfreie Pflegekurse zum Umgang mit Demenzerkrankten belegen. Den Pflegenden soll dabei Sicherheit im Umgang mit den ihnen Anvertrauten ermöglicht werden. Dazu geben die speziell ausgebildeten Pflegekräfte zahlreiche praktische Hilfestellungen und Tipps für den Pflegealltag. Die Demenzkurse bieten dazu viel Knowhow zu den verschiedenen Formen und Stadien der Erkrankung. Zudem ermöglichen die kleinen Kursgrößen viel Raum zum Erfahrungsaustausch.

Husum / Niebüll / Wyk Seit Herbst 2020 galten in den Kliniken Husum, Niebüll und Wyk auf Föhr sehr strenge Besuchsregeln. Um den Eintrag des Covid-Virus zu unterbinden, wurden nur noch in wenigen Ausnahmefällen, darunter bei Geburten, Besucher zugelassen. Natürlich sehr zum Leidwesen der Patienten und deren Angehörige. „Wir danken allen Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen für das Verständnis für diese Maßnahme, die in den letzten Monaten leider unausweichlich war, und von allen Betroffenen auch sehr gut akzeptiert wurde“, zeigt sich Stephan W. Unger dankbar.

Gleichzeitig kündigt er Lockerungen in den Besuchsregeln an. Aufgrund der sinkenden Inzidenz, der vermehrten öffentlichen Testkapazitäten und der steigenden AnzahI von Mitbürgern mit zwei Covid-Impfungen hat sich das Klinikum entschlossen, ab sofort wieder jeweils eine namentlich benannte Bezugsperson je Patienten als Besucher zuzulassen. Bei Aufnahme muss jeder Patient eine vertraute Bezugsperson benennen, die ihn dann täglich für maximal eine Stunde entweder im Zeitraum von 14 bis 16 Uhr oder zwischen 18 und 19 Uhr (Kliniken Husum und Niebüll, in Wyk nur zwischen 16 und 17 Uhr) besuchen darf. Dabei gelten folgende Regeln:

Welle Footer