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Klinikum Nordfriesland

Bislang erfolgte die Versorgung von stationären Corona-Fällen im Wesentlichen in so genannten „Corona-Cluster-Kliniken“. Für Nordfriesland waren dafür Krankenhäuser in Flensburg, Heide und Itzehoe vorgesehen. Diese hatten für an Covid-19 erkrankte Patienten extra Isolationsbereiche – zum Teil in gesonderten Gebäudeteilen – ausgewiesen. Das sah eine Vorgabe des Landes Schleswig-Holstein vor.

Aufgrund der im Sommer sehr geringen stationären Corona-Fälle wurden diese Bereiche inzwischen wieder in die reguläre Patientenversorgung überführt, so dass diese Cluster-Regelung derzeit nicht praktiziert werden kann. Dies führt dazu, dass die nordfriesischen Covid-19-Patienten, die einer stationären Betreuung bedürfen, nunmehr in der Klinik Husum in einem Isolationsbereich auf der Station 2 betreut werden. Die Kliniken Niebüll und Wyk auf Föhr bleiben weiterhin Corona-frei.

Das Klinikum Nordfriesland hat erstmals im letzten Jahr damit begonnen, die einjährige Ausbildung in der Krankenpflegehilfe anzubieten. Drei Auszubildende haben nun mit Abschluss der staatlichen Prüfung, die aus je einem schriftlichen, praktischen und mündlichen Teil besteht, ihre Ausbildung als Krankenpflegehelfer*in sehr erfolgreich beendet. Damit erfüllen sie außerdem die Zugangsvoraussetzungen für die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft.

Hinter ihnen liegen 900 Stunden Praxis am Klinikum Nordfriesland mit Einsätzen in den Kliniken Husum, Niebüll und Föhr/Amrum zuzüglich externe Einsätze in der ambulanten Pflege oder stationären Langzeitpflege (z. B. Alten- und Pflegeheim). Speziell geschulte Praxisanleitende des Klinikums haben sie während des Klinikeinsatzes begleitet und unterstützt. Weitere 700 Stunden Theorie am Bildungszentrum Nordfriesland runden die Ausbildung ab.

Anfang August 2021 hat Christian Kleinke die Personalleitung des Klinikums Nordfriesland übernommen. „Wir begrüßen Christian Kleinke als sehr erfahrenen und sehr versierten neuen Personalleiter in unseren Reihen“, freut sich Stephan W. Unger, Geschäftsführer des Klinikums, über den Neuzugang im Management des Klinikums. „Mit Christian Kleinke können wir die Herausforderungen im Personalwesen mit neuer Energie, viel Erfahrung und großer Expertise angehen.“

Das Klinikum Nordfriesland ist mit rund 1750 Beschäftigten – davon rund 250 Auszubildende – einer der größten Arbeitergeber im nördlichen Schleswig-Holstein. Dem Klinikum sind drei Akutkrankenhäuser, ein Regionales Gesundheitszentrum, drei medizinische Versorgungszentren und zwei Fachschulen angeschlossen.

Die Klinik Niebüll und ganz besonders das Team der Inneren Abteilung der Klinik Niebüll unter Leitung von PD Dr. Jens Kreuz freut sich über eine Verstärkung des ärztlichen Teams: Reza Ashrafi ist als Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie in der Funktion des leitenden Oberarztes an die Klinik Niebüll zurückgekehrt.

Mit seiner Spezialisierung auf die Pneumologie schließt er eine der letzten Lücken im Spektrum des gesamten Klinikums Nordfriesland.  Bei der Pneumologie – dann und wann auch Pulmologie genannt - handelt es sich um ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich speziell mit Erkrankungen der Atemwege, Bronchien und Lunge befasst. „In der Pneumologie sind wir auf die Diagnostik und Behandlung zum Beispiel folgender Erkrankungen spezialisiert: die Verengung der Atemwege im Rahmen von Asthma oder COPD, Lungenentzündungen, Tumore von Lunge und Rippenfell, Lungenfibrosen oder Störungen der Atmung im Schlaf“, erläutert der neue Leitende Oberarzt der Inneren Medizin, Reza Ashrafi.

Nachdem das Therapiezentrum Nord in der Klinik Niebüll bereits seit mehreren Wochen wieder ambulante Patienten auf Rezept behandelt, hat sich die Klinikleitung entschieden, nunmehr auch wieder das sehenswerte und frisch sanierte Bewegungsbad der Klinik für Therapien zu öffnen. Davon hatte man bislang aus Infektionsschutzgründen abgesehen.

Unter Einhaltung der bekannten Hygienerichtlinien können die Therapeuten wieder verschiedene Therapieformen im Bewegungsbad durchführen. Eine Therapie im warmen Wasser dient vor allem der Förderung motorischer Grundeigenschaften wie Kraft, Ausdauer, Koordination und allgemeine Beweglichkeit. Und das findet in mit 32 Grad Celsius angenehm warmen Wasser unter Anleitung von erfahrenen Therapeuten statt.

Mit dem Gütezeichen „Kompetenz richtig essen“ zeichnet die RAL Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e. V. (GEK) Betriebe aus, die hohe Hygienestandards einhalten und aktuelle Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft in der Gemeinschaftsverpflegung umsetzen. Bei der Re-Auditierung, durchgeführt von der GEK-Sachverständigen Sabine Pera, erreichte das Küchenteam des Klinikums Nordfriesland 124 von 125 Punkten. Besonders erfreulich dabei: Seit der ersten Zertifizierung im Jahr 2009 konnten Dorfner Catering und die Klinik das Prüfungsergebnis stetig verbessern.

„Eine ausgewogene und qualitativ hochwertige Ernährung leistet in Kliniken einen wichtigen Beitrag zur schnellen Genesung der Patienten.“ weiß Sandra Eckert, überregionale Diätassistentin bei Dorfner Catering. „Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass die hohe Qualität des Essens erneut von den unabhängigen Prüfern bestätigt wurde.“ Das RAL Gütezeichen „Kompetenz richtig Essen“ ist nicht nur eine Zertifizierung, sondern eine Auszeichnung der besonderen Güte. Es signalisiert neutral, unabhängig und transparent, dass der Betrieb sein Speisenangebot verpflichtend nach besonderen Gütekriterien produziert.

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