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Klinikum Nordfriesland

Die Abteilung Kardiologie in der Klinik Husum bietet unter der Leitung von Chefarzt Dr. Christian Nottebrock eine qualitativ hochwertige und sehr umfangreiche Behandlung aller typischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen an. Mit der aktuell erfolgten Zertifizierung der Chest Pain Unit (CPU) durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK), wurde die Leistung der Abteilung nun auch von höchster fachlicher Seite dokumentiert, zertifiziert und honoriert.

Beim Chefarzt Dr. Christian Nottebrock und bei Iris Bahnsen, der pflegerischen Leitung des CPU-Teams, ist die Freude über diese Auszeichnung groß. Ist sie doch Ausdruck eines jahrelang verfolgten Konzeptes, die Kardiologie im Klinikum Nordfriesland zu einer qualitativ hochwertigen Fachabteilung zu entwickeln.

Das Klinikum Nordfriesland hat vor kurzem seine ersten zwei Elektro-Autos in den Fuhrpark übernommen. Die beiden neuen VW E-Golf Modelle wurden vom Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland, Stephan W. Unger, freudig mit den Worten „Wir elektrifizieren jetzt“ begrüßt. „Gerade in unserer Region, wo es erneuerbare Energien fast im Überfluss gibt, ist es sinnvoll auf Verbrenner-Fahrzeuge zu verzichten und die Energiewende durch CO2-neutrale Fahrten zwischen unseren Kliniken mit zu unterstützen“, so Unger.

Die beiden Elektro-Golfs ersetzen zwei ältere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Ein Fahrzeug wird von Husum und das andere Fahrzeug von Niebüll aus eingesetzt. „An beiden Standorten haben wir bereits Ladepunkte installiert, die aber noch nicht für die Öffentlichkeit vorgesehen sind“, erläutert Unger. Öffentliche Ladestationen werden auf dem Gelände der Klinik Husum dann zur Verfügung stehen, wenn das neue große Parkhaus in 2021 fertig gestellt ist.

Obwohl die Corona-Situation seit geraumer Zeit in Nordfriesland bei einer Inzidenz von zum Teil deutlich über dem Grenzwert von 50 Erkrankten (je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) liegt und zahlreiche Einwohner des Kreises erkrankt sind oder in Quarantäne verweilen müssen, behandelt das Klinikum Nordfriesland weiterhin keine Corona-positiv getesteten Patienten.

Trotz der angespannten Lage im Kreis hat das Klinikum seine Besuchsregeln überarbeitet: „Wir haben bei schwererkrankten Intensivpatienten und bei sterbenden Patienten die Regeln etwas lockern können“, teilt der Geschäftsführer des Klinikums, Stephan W. Unger, mit. Neu ist, dass jetzt auch schwererkrankte, intensivpflichtige Patienten von einem festgelegten gesunden Angehörigen besucht werden können. Ein Wechsel der Kontaktperson ist allerdings weiterhin nur in Ausnahmesituationen möglich. Von sterbenden Patienten können sich jetzt auch mehrere nahe gesunde Verwandte – allerdings nicht zeitgleich – in der Klinik verabschieden. Bislang war dies nur einem Familienmitglied möglich.

Die Geschäftsführung des Klinikums Nordfriesland freut sich über die wachsende Zahl an Mitarbeitern, die an der „Rest-Cent-Aktion“ des Klinikums teilnehmen. Der Umfang der monatlich einbehaltenen Cent-Beträge vom Monats-Nettogehalt summiert sich in den letzten 12 Monaten auf beachtliche 2.222 €.

Einen Scheck in der Höhe konnte das Klinikum Nordfriesland vor kurzem an den Ambulanten Hospizdienst in Husum übergeben. Diese gemeinnützige Einrichtung setzt sich dafür ein, dass Sterbende unter würdigen Bedingungen gut versorgt und unterstützt werden. Zudem bietet er auch eine Trauerbegleitung für Hinterbliebene an, die in Einzelgesprächen oder auch in offenen Trauergruppen erfolgt. Der Hospizdienst bietet auch eine Kinder-Trauergruppe an, die sich regelmäßig in Husum trifft.

Seit der Covid-19-bedingten Einrichtung der Sichtungszone im Eingangsbereich der Klinik Husum ist es immer wieder zu Wartezeiten vor der Klinik gekommen. Die Erfassung der Besucherdaten und die Aufklärung über die notwendigen Hygieneregeln benötigt Zeit und damit Geduld. Aufgrund der jetzt einsetzenden dunkleren und nasseren Jahreszeit hat das Klinikum Nordfriesland zwei Veränderungen im Eingangsbereich der Klinik Husum vorgenommen.

Einerseits wurde in der Eingangshalle eine zweite Sichtungszone eingerichtet und mit Trennwänden abgeschirmt. Diese zweite Zone wird bei Bedarf zu den Zeiten geöffnet, an denen viel Besucherandrang herrscht. Diese Maßnahme soll die Wartezeiten und Warteschlangen verkürzen.

Andererseits wurde links vom Haupteingang ein größeres Zelt aufgebaut, so dass die Besucher und ambulanten Patienten jetzt trocken und etwas windgeschützter als bisher warten können. Im Zeitraum zwischen 6 Uhr am Morgen und 20 Uhr am Abend erfolgt der Zugang in die Klinik nunmehr durch dieses Zelt. Der „neue Weg" zum Haupteingang der Klinik Husum ist entsprechend ausgeschildert.

 

Nach drei anspruchsvollen und lehrreichen Jahren wurden Ende September insgesamt 20 Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege mit Zeugnis und Urkunde für ihre erfolgreich absolvierte Ausbildung belohnt.

In ihrer feierlichen Ansprache wandte sich die Schulleiterin des Bildungszentrums für Berufe im Gesundheitswesen, Maria Carstensen, ein letztes Mal in einer persönlichen Rede an die Absolventen und würdigte die hervorragenden Leistungen. „Sie haben etwas erreicht, was wir seit vielen Jahren nicht mehr erlebt haben: Alle Auszubildenden, die zur Prüfung angetreten sind, haben ihr Examen erfolgreich bestanden.“

Die letzten Monate vor dem Examen waren geprägt durch Unsicherheit, ob in der Pandemie die Prüfungen würden stattfinden können. Der Ausbruch von COVID-19 hat vieles im Prüfungsjahr durcheinander gewirbelt, aber auch verdeutlicht, wie wichtig der Pflegeberuf ist und welchen Stellenwert er sowohl im Gesundheitssektor wie auch allgemein in der Gesellschaft hat.

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