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Klinikum Nordfriesland

Die Kliniken Husum und Niebüll stellen sich mit weiteren Vorsichtsmaßnahmen auf die veränderte Corona-Infektionslage ein: So wird vor der Klinik Husum ein Zelt errichtet, in dem eine Sichtung aller Patienten und Besucher erfolgen wird. In der Klinik Niebüll erfolgt dies im Eingangsbereich der Klinik.

Zugleich werden in den Kliniken Husum und Niebüll alle Nebeneingänge gesperrt. Somit werden alle Personen, die die Kliniken betreten möchten, von eingewiesenen Klinikmitarbeitern zu etwaigen Krankheitssymptomen befragt. Verdachtsfälle werden in extra dafür vorgesehene Bereiche der Kliniken begleitet und dort kompetent betreut.

In Einzelfällen könnten Patienten auch in häusliche Quarantäne geschickt werden.

Das Klinikum Nordfriesland bittet um dringende Beachtung und um Verständnis. Diese Maßnahmen wurden mit dem Gesundheitsamt des Kreises Nordfriesland abgestimmt.

Seit dem ersten größeren Auftreten des neuen Corona Virus in China und etwas später punktuell in Bayern hat das Klinikum Nordfriesland die drohende Epidemie im Blick und sich frühzeitig auf einen größeres „Ausbruchsgeschehen“ vorbereitet. Dabei steht es im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt des Kreises, den Landesbehörden und verfolgt die ständig neuen Erkenntnisse des „Robert-Koch-Institutes“ in Berlin.

Im Klinikum gibt es eine aktuelle Verfahrensanweisung zum Corona-Virus COVID-19, die regelmäßig an die neuesten Erkenntnisse angepasst wird. Die Bestände für die notwendigen Materialien (Atemschutzmasken, Einmalkittel u.v.a.m.) wurden aufgestockt.Zudem wurde in den letzten Tagen sowohl in der Klinik Husum als auch in der Klinik Niebüll der Umgang mit einem fiktiven Corona-Patienten geübt – in Husum in Anwesenheit des Gesundheitsamtes. Diese Übung umfasste alle Schritte von der Patientenaufnahme bis hin zum Transport in ein vorbereitetes Isolierzimmer auf Station.

Dabei wurde ein kritischer Blick auf die in diesen Fällen greifenden internen Prozesse geworfen und die Verfahrensanweisungen - darunter Desinfektions- und Hygienepläne - auch punktuell angepasst. Ebenso sind Transporte zum Referenzlabor in Berlin organisiert.

... ist ein geflügeltes Wort in der deutschen Sprache. Um dieses Sprichwort für seine Patientinnen und Patienten optimal umzusetzen, hat das Klinikum Nordfriesland für seine drei Klinikstandorte neue Betten angeschafft und die „alten Modelle“ ausgesondert. Für die Inselklinik Föhr-Amrum wurden insgesamt weitere 17 neue spezielle Krankenhausbetten angeschafft und aufgestellt, die in punkto Sicherheit, Bedienungskomfort und Arbeitsergonomie dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Sie gesellen sich zu bereits 10 vorhandenen modernen Patientenbetten, die aus dem Jahre 2017 stammen.

Klinikum Nordfriesland gGmbH trennt sich von Geschäftsführer

Die Klinikum Nordfriesland gGmbH hat Christian von der Becke mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Geschäftsführer freigestellt. »Das hat der Aufsichtsrat des Unternehmens in seiner Sitzung am 19. Februar 2020 einstimmig beschlossen. Der Grund für die Trennung sind unterschiedliche Vorstellungen über die Wahrnehmung seiner Aufgaben als Geschäftsführer. Weitere Details werden wir, wie bei Personalangelegenheiten üblich, nicht nennen«, erklärt Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Florian Lorenzen.

Die Chefärzte der Inneren Medizin der Inselklinik Föhr-Amrum, Dr. Clemens von Reusner (hinten) und Dr. Thomas Wander freuen sich über ein neues, sehr modernes Ultraschallgerät, dass die diagnostischen Möglichkeiten der Klinik erweitert. (Klaus Kasparek)

Inselklinik Föhr-Amrum: Neues High End Ultraschallgerät Um die Untersuchungsmöglichkeiten der ambulanten und stationären Patienten der Inselklinik weiter zu optimieren, wurde für die Inselklinik Föhr-Amrum in Wyk ein neues Gerät für Ultraschalluntersuchungen (Sonographien) angeschafft. Dabei handelt es sich um ein hochwertiges und sehr modernes Modell, das für eine Vielzahl von Einsatzgebieten, wie z.B. in der Darstellung von Bauchorganen und des Herzens, in der Gefäßdiagnostik (zum Beispiel Halsschlagadern) sowie in der Notfallmedizin genutzt werden kann.

Die Untersuchungsergebnisse können in „Echtzeit“ in das Informationssystem des Klinikums Nordfriesland eingespeist und bei Bedarf per gesicherter Internetverbindung an weitere Empfänger (z.B. an die Festlandskliniken) übermittelt werden.

Mit der Einstellung von Dr. Anatoli Arndt als Leitender Oberarzt will das Klinikum Nordfriesland den allgemein- und bauchchirurgischen Schwerpunkt der Klinik Niebüll stärken und ausbauen. Das sehr erfahrene und kompetente Team um den Chefarzt Dr. Ulf Niemann bietet nun auch in der Klinik Niebüll ein umfangreiches Spektrum an operativen Behandlungsmöglichkeiten aus dem Gebiet der Allgemein- und Viszeralchirurgie.

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