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Klinikum Nordfriesland

Aufgrund der aktuellen Infektionssituation in Deutschland hat das Klinikum Nordfriesland mit der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) vereinbart, dass die Anlaufpraxis in Husum für unbestimmte Zeit umzieht.

Derzeit ist sie im 2. Obergeschoss der Klinik Husum – also mitten im Klinikgebäude – untergebracht. Um den Eintrag von Erregern weiter zu reduzieren, zieht die KVSH-Praxis in das Gebäude 6 auf dem Klinikgelände in derzeit leerstehende Räumlichkeiten um.

Die Patienten der KVSH-Anlaufpraxis Husum werden dringend gebeten, gar nicht erst den Haupteingang der Klinik Husum zu nutzen! Das erspart ihnen auch die Befragung in der Sichtungszone. Der Weg zum Haus 6 vom Haupteingang wird ausgeschildert! Allen Patienten der KSVH-Praxis wird geraten, von der Ferdinand-Tönnies-Straße rückwärtig das Gelände zu betreten, um das Haus 6 zu erreichen.

Das Klinikum Nordfriesland weist darauf hin, dass der Zutritt zum Klinikgebäude – auch nach einer Behandlung in der KVSH-Anlaufpraxis – nur über den Haupteingang möglich ist.

Die KVSH-Anlaufpraxis ist wie folgt von den niedergelassenen Ärzten der Region besetzt:
Montag, Dienstag, Donnerstag: 19.00 – 21.00 Uhr
Mittwoch, Freitag: 17.00 – 21.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage: 09.00 – 12.00 Uhr und 17.00 – 21.00 Uhr

Zusätzlicher Kinderärztlicher Notdienst
Samstag, Sonntag, Feiertage 13.00 – 16.00 Uhr

Darüber hinaus besteht ein Fahrdienst, der über Tel. 116 117 erreichbar ist.

Heide/Husum/Itzehoe, 16. März 2020. Das Klinikum Itzehoe, das Klinikum Nordfriesland und die Westküstenkliniken organisieren eine gemeinsame stationäre Versorgungsstruktur, um Patientenströme zu lenken und die stationäre Versorgung von COVID-19-Patienten auf die Kliniken in Itzehoe und Heide zu konzentrieren.

Das von den drei Kliniken gemeinsam erarbeitete Konzept wurde am 16. März 2020 vom Sozialministerium genehmigt und hat das Ziel bei einer möglicherweise stark steigenden Zahl von Patienten mit COVID-19 die Leistungsfähigkeit der Krankenhausversorgung entlang der Westküste aufrechtzuhalten.

Im Kern sieht das Konzept eine Trennung der Patientenströme vor: Demnach sollen alle Patienten mit dem Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion, die in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, in eines der beiden Schwerpunktkrankenhäuser in Heide und Itzehoe verlegt werden. Beide Häuser verfügen für die stationäre Behandlung von Corona-Patienten über eine umfangreiche Infrastruktur mit einer hohen Anzahl von Beatmungsplätzen in speziell abgetrennten Versorgungsbereichen.

In den Kliniken Husum, Niebüll und Brunsbüttel sollen dagegen nach Möglichkeit keine Patienten mit einer Corona-Infektion aufgenommen und behandelt werden. Diese drei Kliniken sollen bei einer möglichen Zuspitzung der Lage die Grund- und Regelversorgung sowie die intensivmedizinische Behandlung nicht-infektiöser Patienten an der Westküste sicherstellen.

„Die Herausforderungen durch das Coronavirus können wir nur gemeinsam bewältigen. Mit unserem regional übergreifenden Versorgungskonzept schaffen wir die Strukturen dafür“, stellen die drei Geschäftsführer Dr. Martin Blümke (WKK), Stephan Unger (Klinikum Nordfriesland) und Bernhard Ziegler (Klinikum Itzehoe) in einer gemeinsamen Pressemitteilung unisono fest.

An allen Klinikstandorten der drei beteiligten Krankenhausunternehmen laufen die entsprechenden Vorbereitungen zur Umsetzung dieses Konzeptes.

Das Gesundheitsministerium in Kiel hat mit Schreiben vom 12. März 2020 Vorsichtsmaßnahmen verfügt, die das Klinikum Nordfriesland in den letzten Tagen bereits umgesetzt hat: Die Schließung der Kliniken für Besucher und die Absage aller Veranstaltungen.

Darüber hinaus wurde das Klinikum Nordfriesland – wie alle anderen Kliniken in Schleswig-Holstein auch – aufgefordert, sich verstärkt auf die Behandlung von Infektionspatienten vorzubereiten. „Dazu gehört, dass wir in den kommenden Tagen die Zahl der planbaren Eingriffe verringern werden. Dabei werden wir sehr genau darauf achten, dass für die Patienten keine gesundheitlichen Nachteile entstehen“, erläutert Stephan W. Unger, Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland. Für leichtere Fälle kann es dadurch allerdings zu Wartezeiten kommen. „Dafür bitten wir um Verständnis“.

Die betroffenen Patienten werden vom Klinikum angerufen und informiert. „Wir bitten sehr darum, von Nachfragen abzusehen, um unser Patientenmanagement und die Telefonzentralen zu entlasten“, so Stephan W. Unger.

Das Klinikum stellt klar, dass natürlich alle Notfälle weiter aufgenommen und behandelt werden.

Neben den bislang eingeleiteten Maßnahmen werden ab Montag auch keine ambulanten Behandlungen mehr in den Therapiezentren in Husum und Niebüll durchgeführt. Damit soll der Eintrag von Keimen in die Kliniken noch weiter reduziert werden. Das Therapiezentrum im Regionalen Gesundheitszentrum Tönning behandelt aber weiter Patienten.

Das Klinikum Nordfriesland bittet zudem darum, sich an das Besuchsverbot in den Kliniken zu halten. Nur in Ausnahmefällen – die mit dem behandelnden Arzt vorher abgestimmt werden müssen – darf jeweils eine Begleitperson mit in die Klinik. Ausnahmen können etwa die Begleitung eines Kindes, einer gehandicapten Person oder einer Schwangeren sein. Auch die Begleitung eines Sterbenden durch Familienangehörige fällt unter die Ausnahmeregelung.

Das Klinikum weist zudem darauf hin, dass alle ambulanten Termine in den Sprechstunden und MVZ-Praxen weiterhin Gültigkeit besitzen und die Patienten dafür natürlich auch in die Kliniken kommen können – allerdings möglichst unbegleitet. Auch bei ambulanten Patienten darf nur in Ausnahmefällen eine Begleitperson mit in die Praxis kommen.

Kleidung, Hygieneartikel, Bücher und sonstige praktische, kleinere Gegenstände für Patienten auf den Stationen werden im Eingangsbereich der Kliniken entgegen genommen und in beschrifteten Beuteln vom Personal zum Patienten gebracht. Dies gilt auch für den umgekehrten Weg: Kleidung oder andere Dinge, die nach Hause sollen, nehmen den umgekehrten Weg und können in den Sichtungsbereichen abgeholt werden.

„All diese Maßnahmen dienen dem Infektionsschutz von uns allen!“, wirbt der Geschäftsführer Unger um Verständnis und pragmatische Mitwirkung. „Eine dringende Aufforderung zum Schluss: Bitte nehmen Sie immer den Weg durch den Sichtungsbereich in den Haupteingängen der Kliniken. Seien Sie sich bitte Ihrer Verantwortung für den Infektionsschutz der Patienten, Besucher und auch Mitarbeiter bewusst.“

Aufgrund der aktuellen Infektionssituation ist ab sofort ein Besuch der Patienten auf den Stationen der Kliniken Husum, Niebüll und Föhr-Amrum nur noch in Ausnahmesituationen möglich. Mit dieser Maßnahme soll ein Eintrag von ansteckenden Erkrankungen in die Krankenhäuser weitgehend unterbunden werden. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Patienten, Besucher aber auch des Personals. Zudem ist dies ein Beitrag zur Schonung der Materialreserven in den Kliniken.

Besuche auf Station sind nur noch in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten möglich. Eine Kontaktaufnahme ist über die Telefonzentralen der Kliniken möglich (Husum: Tel. 04841 660-0, Tel. Niebüll 04661 15-0, Tel. Föhr-Amrum: 04681 48-0). Aber auch hier bittet das Klinikum, die Kontaktaufnahme auf dringende Fälle zu reduzieren, um die Kommunikationswege nicht zu überlasten.

Die vereinbarten Termine in den Ambulanzen, MVZ-Praxen und Therapiebereiches des Klinikums Nordfriesland können dagegen weiterhin wahrgenommen werden. Auch die Notfallambulanzen und die KVSH-Anlaufpraxen stehen für Patienten weiterhin offen. Allerdings sind bei diesen Terminen Begleitpersonen nur noch in Ausnahmefällen (Kinder und gehandicapte Patienten) zugelassen.

Sollte es aus organisatorischen Gründen zu Terminabsagen seitens des Klinikums kommen, so erhalten die Patienten entsprechende Anrufe aus den Kliniken oder MVZ-Praxen.

Das Klinikum Nordfriesland bittet für diese weitere vorsorgliche Maßnahme zum Schutz aller Patienten, Besucher und Mitarbeiter um Verständnis!

Das Klinikum Nordfriesland sagt als Vorsichtsmaßnahme weitgehend alle Veranstaltungen in den kommenden Tagen ab. Dies dient der Sicherheit der Besucher aber auch der Referenten.

Davon betroffen sind unter anderem die Vortragsveranstaltungen:

  • „Arthrose der Hand“ (Husum, Mittwoch 11.03.)
  • „Schmerz lass nach“ (Wyk, Freitag 13.03.)
  • „Herzschwäche und COPD – Volkskrankheiten unter der Lupe“ (Niebüll 17.03.)
  • „Leistungsspektrum Kardiologie“ (Husum, Montag, 23.03.)
  • „Diagnostik und Therapie bei Schilddrüsenerkrankungen“ (Mittwoch, 25.03.)

Dies betrifft auch den Erste Hilfe Kurs am Samstag, 14. März.

Ausdrücklich stattfinden können dagegen die Hebammensprechstunde am Donnerstag, 19. März, Klinik Husum, Anmeldung unter Tel. 04841 660-1285, und die Blutspende am Mittwoch, 25. März, Klinik Husum. Diese Angebote können so durchgeführt werden, dass ein Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Die Klinik Husum weist allerdings darauf hin, dass der Zugang in die Klinik Husum ausschließlich über das Sichtungszelt vor dem Haupteingang möglich ist. Der Nebeneingang zur Blutspende ist weiterhin gesperrt.

Alle Veranstaltungen werden nach einer Normalisierung der aktuellen Situation nachgeholt. Das Klinikum Nordfriesland bittet für diese rein vorsorgliche Maßnahme um Verständnis.
Alle vereinbarten Behandlungstermine in den Abteilungen und Praxen der Kliniken finden wie geplant statt!

Die Begeisterung und die Zuneigung zur Region Nordfriesland werden bei Dr. Jens Kreuz deutlich spürbar, wenn man ihn nach dem Grund seines aktuellen beruflichen Wechsels fragt: „Wir lieben diese Region, weil wir seit Kindesbeinen auf die Insel Föhr fahren und auch das Umland sehr gut kennen, weil wir hier sehr viele Freunde gewonnen haben und weil es ein Traum ist, sich hier mit der Familie niederzulassen und beruflich tätig zu werden.“

Seit dem 1. Februar ist Privatdozent Dr. Jens Kreuz neuer Chefarzt der Inneren Abteilung der Klinik Niebüll. Seine Tätigkeitsschwerpunkte beschreibt Privatdozent Dr. Jens Kreuz wie folgt:

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