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Klinikum Nordfriesland

Trotz aller aktuellen Kontakt-Einschränkungen wünscht das Klinikum allen Mitbürgern ein sonniges, fröhliches und entspanntes Osterfest. Leider können wir es Besuchern weiterhin nicht ermöglichen, ihre Verwandten oder Bekannten in unseren Kliniken zu besuchen. Dies bedauern wir sehr, bitten aber um Verständnis. Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf unsere Kliniken finden Sie hier.

Seit dem 1. April 2020 betritt das Klinikum Nordfriesland mit der Etablierung eines medizinischen Assistenzberufes, dem Physician Assistant (PA) Neuland. Diese Ausbildung ist als dualer Bachelor-Studiengang in Zusammenarbeit mit der Europäischen Fachhochschule Rostock berufsbegleitend angelegt.

Welche Auswirkungen ein Stromausfall haben kann, kennt jeder von Zuhause. Kühlung, Heizung, Telekommunikation – alles fällt aus. Glücklicherweise meist ja nur für kurze Zeit. Ein solcher Stromausfall kann prinzipiell auch ein Krankenhaus treffen – das darf dort dann natürlich aber keine Auswirkungen auf alle wichtigen medizin-technischen Einrichtungen haben.

 

Es besteht bereits jetzt aufgrund der Corona-Pandemie ein Besuchsverbot in den Kliniken des Klinikums Nordfriesland. Auf Weisung des Landes Schleswig-Holstein, in der das generelle Betretungsverbot noch einmal nachhaltig untermauert wird, muss das Klinikum die bisherigen Ausnahmeregelungen deutlich einschränken.

Infektionsbereiche der drei Kliniken sind vorbereitet, aber - glücklicherweise - noch menschenleer. Die Ursache dafür ist, dass in Schleswig-Holstein Corona-Cluster gebildet wurden, in denen einige Schwerpunkthäuser die Versorgung der Corona-Fälle vorrangig übernehmen.

Das Klinikum Nordfriesland erhält bereits seit mehreren Tagen Unterstützungsangebote verschiedenster Art: von Sachmittelhilfen und Unterbringungsofferten bis hin zu verschiedenen persönlichen Unterstützungsangeboten.

Obwohl das Klinikum Nordfriesland derzeit keine Personalsorgen hat, will es sich im personellen Bereich mit dem Anlegen einer „Helferkartei“ weiter auf die erwartete Krisensituation vorbereiten. Dafür hat das Klinikum jetzt unter www.klinikum-nf.de eine Registrierungsseite für freiwillige Helfer eingerichtet. „Wir würden uns über weitere Unterstützungsangebote für den Krisenfall freuen“, ermuntert Bettina Jeßen, Leiterin der Abteilung Personal und Recht sowie Prokuristin des Unternehmens, sich über dieser Internet-Seite im Klinikum zu melden. Die damit verbundenen Versicherungsfragen sind geklärt.

 „Allen, die uns schon geholfen haben, und allen, die sich noch melden werden, sind wir sehr dankbar für die enge Verbundenheit mit unseren Kliniken in dieser schon sehr besonderen Situation“, ist Geschäftsführer Stephan W. Unger dankbar.

Auch das Klinikum Nordfriesland steht vor besonderen Zeiten mit Maßnahmen, die es in der jüngeren Geschichte der Krankenhäuser so noch nicht gegeben hat. Natürlich gibt es in den Kliniken immer Infektionsfälle, auf die man gut vorbereitet ist. Auch Influenza-Wellen wurden in den letzten Jahren professionell und mit hohem persönlichem Einsatz der Klinikmitarbeiter „abgewettert“.

„Aber eine Pandemie ist dann für uns alle schon etwas Besonderes“, konstatiert Stephan W. Unger, Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland. In der Klinik greifen jetzt die vorhandenen Alarm- und Einsatzpläne sowie der Pandemieplan. „Die Krankenhauseinsatzleitungen tagen inzwischen täglich, um die weiteren Maßnahmen für das zu erwartende Ausbruchsgeschehen abzustimmen“, berichtet Unger.

Dabei hat sich das Klinikum bereits sehr frühzeitig auf die Situation eingestellt: Bereits Ende Februar wurden in den Kliniken Husum und Niebüll Sichtungsbereiche eingerichtet und alle Patienten und Besucher zu Infektionssymptomen befragt – in Husum bislang in einem vor dem Haupteingang aufgestellten Zelt. In Wyk wurden ebenfalls Maßnahmen ergriffen, um Infektionspatienten frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu betreuen. Zudem wurden sämtliche Nebeneingänge gesperrt.

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