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Klinikum Nordfriesland

Nach der Corona-Zwangspause bietet die Klinik Husum jetzt wieder Erste-Hilfe-Kurse an. Diese umfassen neun Unterrichtseinheiten á 45 Minuten zuzüglich Pausen und erfüllen sowohl die Auflagen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) für betriebliche Ersthelfer als auch der Führerscheinverordnung für Führerscheinanwärter. Das Schulungsangebot richtet sich auch an Mitarbeiter in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen sowie an Interessierte, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten. Die Schulungen werden von geschulten Ausbildern des Klinikums Nordfriesland durchgeführt.

Der erste Kurs nach der Corona-Pause für Führerscheinanwärter und Interessierte findet am Samstag, 01. August 2019, von 8 – 16 Uhr in dem Tagungsraum der Klinik Husum („De Ole Peerstall“; Haus 3) statt. Die Kosten liegen bei 35 Euro je Teilnehmer. Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl erforderlich. Sie kann per eMail oder telefonisch unter Tel. 04841 660-0 erfolgen.

Für den Kurs wurde ein Hygiene-Konzept erarbeitet, das sowohl das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, die Einhaltung von Abstandsregeln und die regelmäßige Händedesinfektion umfasst.

Weitere Informationen und Anmeldeformular.

Das Thema Beruf und Familie gewinnt stetig an Bedeutung. Es ist eine sich immer schneller weiterentwickelnde Fragestellung zur attraktiven Gestaltung der Arbeitsplätze. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird in der Arbeitswelt immer wichtiger. Gerade in Zeiten von Covid-19 hat das Klinikum Nordfriesland dies deutlich gespürt. „So mussten wir gemeinsam mit den Eltern von zu betreuenden oder zu beschulenden Kindern schnell Home-Office-Arbeitsplätze schaffen und zum Teil die Arbeitszeiten flexibler gestalten“, erläutert Bettina Jeßen, Leiterin der Abteilung Personal und Recht, die Situation während des Lockdowns.

Aufgrund der damaligen Infektionssituation war die Anlaufpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) in Husum Mitte März aus dem Klinikgebäude in das Haus 6 auf dem Krankenhausgelände umgezogen.

Diese Auslagerung wird am Mittwoch, 22. Juli 2020, wieder rückgängig gemacht. Bereits zur Nachmittagssprechstunde ab 17 Uhr befindet sich die KVSH-Praxis wieder im 2. Obergeschoss des Krankenhauses.

Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen fordert im Klinikum Nordfriesland erneut einen Tribut: Das Schlaflabor der Klinik muss zu Ende Juli 2020 schließen. „Die bisherige ärztliche Leiterin, Dr. Anke Jary, kann das Schlaflabor nicht weiterführen, da sie sich in Hamburg als Neurologin in eigener Praxis niederlässt. Die intensive, auf allen Ebenen geführte Suche nach einem Nachfolger ist leider erfolglos geblieben“, erläutert Stephan W. Unger, Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland das Dilemma.

Da das Klinikum nun über keinen Arzt mehr mit den notwendigen Fachweiterbildungen und erforderlichen Zertifikaten verfügt, kann es die Einrichtung derzeit nicht weiterbetreiben. „Das bedauern wir außerordentlich. Zumal dies zu einem Zeitpunkt kommt, an dem wir mit Privatdozent Dr. Jens Kreuz gerade die Behandlung von Atemwegserkrankungen in Niebüll ausbauen wollen“, bedauert Unger.

Ende letzter Woche – bei schönstem Sonnenschein – blockierte ein Schwerlastkran die Friedrichstraße neben der Inselklinik Föhr-Amrum. Seine Aufgabe: Er sollte ein neues großes Klimagerät auf dem Dach des Krankenhauses aufstellen, was dem Kranführer auch mit Bravour und viel Fingerspitzengefühl gelungen ist.

Das neue Klimagerät dient einerseits der Regulation von Raumtemperatur und Luftfeuchte in der Endoskopie-Abteilung der Inselklinik. In dieser Abteilung werden die Patienten – ambulant wie stationär – mit Hilfe von „Endoskopen“ untersucht. Die bekanntesten Endoskopien sind eine Magen- oder Darmspiegelung.

Für Benjamin Zeiscke hat sich der Einsatz gelohnt. Über sechs Blöcke mit insgesamt 15 Unterrichtsmodulen absolvierte der Mitarbeiter aus dem Herzzentrum der Klinik Husum an der Christlichen Akademie für Gesundheitsberufe in Halle an der Saale, um als examinierte Pflegefachkraft vertiefte Kenntnisse in der Kardiologie zu sammeln.

Steigende Qualitätsanforderungen, gepaart mit einer immer komplexeren Versorgung kardiologischer Patienten, haben die Akademie veranlasst, ein 240-stündiges Basiscurriculum für die Weiterbildung zum Kardiologischen Fachassistenten durchzuführen. Der theoretische Unterricht wird dabei zu 20 % durch eigenverantwortliche Praxisaufträge, Projekt- und Hausarbeiten ergänzt und die Module mit einer Prüfung in Form eines Fachreferates und eines Colloquiums abgeschlossen. Hospitationen und praktische Trainingseinheiten (z. B. Simulationstraining CATHI zum Üben interventioneller Eingriffe und „Advanced Life Support“ (ALS Training) als erweitertes Rettungstraining) runden den Lehrplan ab.

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