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Klinikum Nordfriesland

Das Thema Beruf und Familie gewinnt stetig an Bedeutung. Es ist eine sich immer schneller weiterentwickelnde Fragestellung zur attraktiven Gestaltung der Arbeitsplätze. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird in der Arbeitswelt immer wichtiger. Gerade in Zeiten von Covid-19 hat das Klinikum Nordfriesland dies deutlich gespürt. „So mussten wir gemeinsam mit den Eltern von zu betreuenden oder zu beschulenden Kindern schnell Home-Office-Arbeitsplätze schaffen und zum Teil die Arbeitszeiten flexibler gestalten“, erläutert Bettina Jeßen, Leiterin der Abteilung Personal und Recht, die Situation während des Lockdowns.

Vor kurzem erhielt das Klinikum Nordfriesland nun erneut die erhoffte Rezertifizierung „Beruf und Familie“, die nun bis zum Jahr 2023 gültig ist. Erstmalig wurde dieses Qualitätssiegel dem Klinikum 2014 verliehen. Somit war die intensive Vorbereitung mit vielen Mitarbeiterinterviews und der Entwicklung neuer Konzepte und Strategien erfolgreich. Die feierliche Übergabe, die zunächst in Berlin geplant war, fand aus aktuellem Anlass online statt – eine ganz besondere Erfahrung.

„Wir sind auf das neuerliche Zertifikat ‚Beruf und Familie‘ sehr stolz“, so Geschäftsführer Stephan W. Unger. „Im Zeitalter des Fachkräftemangels, gerade im Bereich der Pflege, ist die mitarbeiterfreundliche Gestaltung der Arbeitsplätze immens wichtig.“ Dabei sind zum Beispiel attraktive und flexible Arbeitszeitmodelle - beispielsweise für Eltern oder Mitarbeiter/innen mit zu pflegenden Angehörigen - unumgänglich. Die Optimierung von Arbeitsabläufen, die zur Entlastung der Mitarbeiter/innen führt, sowie ein gutes Fort- und Weiterbildungskonzept für alle Positionen sind ebenfalls maßgeblich für ein zufriedenes Team. Immaterielle und emotionale Faktoren sind sehr wichtige Komponenten, um einen Arbeitsplatz attraktiv zu gestalten und dadurch das Know-How der Mitarbeiter/innen im eigenen Unternehmen zu halten. „In allen Bereichen sehen wir uns gut aufgestellt – und auch durch das Zertifikat erneut bestätigt“, sind Unger und Jeßen stolz auf die umgesetzten Maßnahmen.

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