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Klinikum Nordfriesland

Obwohl die Corona-Situation seit geraumer Zeit in Nordfriesland bei einer Inzidenz von zum Teil deutlich über dem Grenzwert von 50 Erkrankten (je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) liegt und zahlreiche Einwohner des Kreises erkrankt sind oder in Quarantäne verweilen müssen, behandelt das Klinikum Nordfriesland weiterhin keine Corona-positiv getesteten Patienten.

Trotz der angespannten Lage im Kreis hat das Klinikum seine Besuchsregeln überarbeitet: „Wir haben bei schwererkrankten Intensivpatienten und bei sterbenden Patienten die Regeln etwas lockern können“, teilt der Geschäftsführer des Klinikums, Stephan W. Unger, mit. Neu ist, dass jetzt auch schwererkrankte, intensivpflichtige Patienten von einem festgelegten gesunden Angehörigen besucht werden können. Ein Wechsel der Kontaktperson ist allerdings weiterhin nur in Ausnahmesituationen möglich. Von sterbenden Patienten können sich jetzt auch mehrere nahe gesunde Verwandte – allerdings nicht zeitgleich – in der Klinik verabschieden. Bislang war dies nur einem Familienmitglied möglich.

„Angesichts der angespannten Situation in unserem Kreis müssen wir aber leider grundsätzlich an den strengen Regeln festhalten, damit wir auch weiterhin ein Covid-19-freies, funktionsfähiges Klinikum bleiben“, wirbt Unger um Verständnis.

Durch Umschaltarbeiten an den Telefonanlagen der Kliniken Husum und Niebüll ist es nun zudem gelungen, dass die Patienten von Angehörigen im Krankenhaus am Klinikbett angerufen werden können. Bislang musste das Telefon am Bett dafür vom Patienten extra angemeldet und täglich bezahlt werden. „Die Telefonnummer des jeweiligen Bettes ist im Patientenzimmer hinterlegt“, erläutert der Geschäftsführer. Will der Patient aus der Klinik heraus telefonieren, muss das Telefon allerdings wie bisher auch an der Information angemeldet werden. „Allerdings werden dann nur geringe Gesprächsgebühren fällig; die eigentlich übliche Tagesmietgebühr entfällt bis auf Weiteres“, so Unger.

Aufgrund vieler Nachfragen folgt hier eine Zusammenfassung der Ausnahmesituationen, in denen Patienten in den Kliniken Husum, Niebüll und Wyk auf Föhr besucht werden können:

  • Eine festgelegte Begleitperson bei Geburten. Im Wochenbett darf diese von der Mutter festgelegte Person einmal pro Tag bei Mutter und Neugeborenem zu Besuch sein,
  • abwechselnd gesunde nahe Verwandte zum Abschiednehmen von sterbenden Patienten,
  • eine festgelegte Person bei schwererkrankten Patienten auf der Intensivstation,
  • ein gesunder Elternteil bei Kindern bis 14 Jahren und
  • der gesunde gesetzliche Vertreter eines Patienten, der alleine nicht rechtsfähig handeln kann.Den Verantwortlichen des Klinikums Nordfriesland ist bewusst, dass die aktuellen Besuchseinschränkungen in den Kliniken sowohl für die Patienten als auch die Angehörigen eine große Belastung darstellt. „Dennoch bitten wir dafür um Verständnis – eine besondere Situation erfordert oft auch besondere Regelungen“, bedauert Unger.Alle aktuell geltenden Besuchs- und Hygieneregeln in den Einrichtungen des Klinikums Nordfriesland können auf besonderen deutschen und englischen Corona-Seiten im Internet unter www.klinikum-nf.de eingesehen werden.

Den Verantwortlichen des Klinikums Nordfriesland ist bewusst, dass die aktuellen Besuchseinschränkungen in den Kliniken sowohl für die Patienten als auch die Angehörigen eine große Belastung darstellt. „Dennoch bitten wir dafür um Verständnis – eine besondere Situation erfordert oft auch besondere Regelungen“, bedauert Unger.

Alle aktuell geltenden Besuchs- und Hygieneregeln in den Einrichtungen des Klinikums Nordfriesland können auf besonderen deutschen und englischen Corona-Seiten im Internet unter www.klinikum-nf.de eingesehen werden.

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