Die Planungen waren abgeschlossen: Eigentlich wollte das Klinikum Nordfriesland den Baubeginn seines neuen Parkhauses auf dem Gelände der Klinik Husum im größeren Stile feiern. Eigentlich. Dann kam Corona zurück, und so trafen sich unlängst nur der Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums, Landrat Florian Lorenzen, und der Geschäftsführer, Stephan W. Unger, um die bereits geebnete Fläche für das Parkhaus in Augenschein zu nehmen.

Von großer Bedeutung ist das Projekt in zweierlei Hinsicht: „Zum einen haben wir sowohl auf dem Klinikgelände als auch auf dem Gelände der Kreisverwaltung bereits jetzt zu wenige Parkplätze. Durch die langfristig geplanten Baumaßnahmen sowohl des Klinikums als auch des Kreises, würde sich die Situation nochmals verschärfen“, erläutert Landrat Florian Lorenzen. „Insofern ist das Parkhaus – in dem die Kreisverwaltung auch Plätze erhalten wird – eine wichtige Entlastung für alle, die hier arbeiten oder die sich hier behandeln lassen müssen“, so Lorenzen.

„Zum anderen ist das Parkhaus eine Voraussetzung, um auf dem Klinikgelände weitere Baumaßnahmen einleiten zu können“, erläutert Stephan W. Unger die Bedeutung für das Klinikum. Nach Fertigstellung des Parkhauses werde der zweite sichtbare Baustein des Zukunftskonzeptes zur Modernisierung und Erweiterung der Klinikum Nordfriesland gGmbH folgen: der Bau eines neuen Bildungszentrums auf Flächen, die derzeit noch als Parkplätze genutzt werden.

Auf den fünf Ebenen des Parkhauses werden 300 Parkplätze entstehen, davon mehrere mit einer Ladestation für Elektrofahrzeuge. Mit einer Fertigstellung rechnen die Verantwortlichen im 2. Quartal 2021.

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