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Klinikum Nordfriesland
Infektionsbereiche der drei Kliniken sind vorbereitet, aber - glücklicherweise - noch menschenleer. Die Ursache dafür ist, dass in Schleswig-Holstein Corona-Cluster gebildet wurden, in denen einige Schwerpunkthäuser die Versorgung der Corona-Fälle vorrangig übernehmen.

Das Klinikum Nordfriesland erhält bereits seit mehreren Tagen Unterstützungsangebote verschiedenster Art: von Sachmittelhilfen und Unterbringungsofferten bis hin zu verschiedenen persönlichen Unterstützungsangeboten.

Obwohl das Klinikum Nordfriesland derzeit keine Personalsorgen hat, will es sich im personellen Bereich mit dem Anlegen einer „Helferkartei“ weiter auf die erwartete Krisensituation vorbereiten. Dafür hat das Klinikum jetzt unter www.klinikum-nf.de eine Registrierungsseite für freiwillige Helfer eingerichtet. „Wir würden uns über weitere Unterstützungsangebote für den Krisenfall freuen“, ermuntert Bettina Jeßen, Leiterin der Abteilung Personal und Recht sowie Prokuristin des Unternehmens, sich über dieser Internet-Seite im Klinikum zu melden. Die damit verbundenen Versicherungsfragen sind geklärt.

 „Allen, die uns schon geholfen haben, und allen, die sich noch melden werden, sind wir sehr dankbar für die enge Verbundenheit mit unseren Kliniken in dieser schon sehr besonderen Situation“, ist Geschäftsführer Stephan W. Unger dankbar.

Die Vorbereitungen in den drei Akutkliniken sind weit fortgeschritten. „Alle planbaren Aufnahmen, die medizinisch vertretbar waren, wurden abgesagt. Personal- und Bettenkapazitäten stehen bereit. Wir haben unsere Beatmungskapazitäten vergrößert. Der Materialverbrauch wurde der Situation angepasst. Wege und Prozesse wurden neu gebahnt“, erläutert Unger. „Wir danken alle Betroffenen für ihr Verständnis. Den Mitarbeitern des Klinikums danke ich für die hohe Professionalität und den bereits jetzt über das Normale hinausgehenden Einsatz sehr!“.

 „Für Notfälle stehen unsere Ambulanzen, MVZ-Praxen und die Kliniken natürlich jederzeit weiter zur Verfügung. Niemand muss gesundheitlichen Risiken eingehen, weil er meint, die Kapazitäten freihalten zu müssen“, erklärt Stephan. W. Unger.

 Nur eines könne das Klinikum weiterhin nicht: Ambulante Corona-Testungen durchführen. Diese sind auf einen engen Personenkreis beschränkt und werden über die niedergelassenen Ärzte der Region und das Gesundheitsamt gesteuert. „Von entsprechenden Anfragen – persönlich oder telefonisch – bitten wir unbedingt abzusehen. Bitte informieren Sie darüber auch Familienangehörige, Nachbarn und Bekannte“, fordert der Geschäftsführer zur Mitwirkung auf. „Wir müssen für den anstehenden Krisenfall auch unsere Telefonzentralen von unnötigen Anrufen freihalten“, so Unger. Der kassenärztliche Bereich ist unter der Telefonnummer 116 117 erreichbar.

Es werden aktuell keine weiteren Helfer benötigt. Danke für Ihr Interesse! Stand: 19.05.2020

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