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Klinikum Nordfriesland

Das Klinikum Nordfriesland freut sich darüber, den stationären Patienten wieder – allerdings weiterhin in einem eingeschränkten Maß – Besuche am Krankenbett ermöglichen zu können. Damit nutzt das Klinikum eine Option, die das Land Schleswig-Holstein den Kliniken mit der derzeitig gültigen Allgemeinverfügung zur Covid19-Pandemie eingeräumt hat.

Wenn das Herz zu langsam schlägt, wird es durch einen Herzschrittmacher wieder „auf Trab gebracht“. Schlägt ein Herz dagegen viel zu schnell, so wird dies durch einen implantierten Defibrillator reguliert. Er schützt vor dem plötzlichen Herztod durch Abgabe eines Elektro-Schocks.

Diese ICD-Systeme (implantierbare Cardioverter-Defibrillatoren) verwendet man bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern, Kammertachykardien) oder erheblich eingeschränkter Herzpumpenfunktion. Bei herkömmlichen ICDs verlaufen die Elektroden über das Venensystem direkt zum Herzen. Im Laufe der Jahre jedoch vermindern sie aufgrund der mechanischen Belastung ihre Funktionsfähigkeit.

Mit Beginn der Corona-Pandemie mussten die Kliniken in Schleswig-Holstein alle planbaren Behandlungen und Operationen – soweit dies medizinisch vertretbar war – aussetzen und sich auf die Behandlung von Covid19-Patienten vorbereiten. Dies haben die Kliniken Husum, Niebüll und Wyk auf Föhr sehr schnell und erfolgreich umgesetzt. So konnten in Husum und Niebüll die Intensiv- und Beatmungsplätze in sehr kurzer Zeit um insgesamt 18 Plätze erweitert werden. Diese zusätzlichen Kapazitäten und die eingerichteten Isolierstationen stehen auch weiterhin zur Verfügung.

Mit der derzeitigen vorsichtigen Rückkehr zu mehr Normalität im täglichen Leben wurde es auch den Kliniken ermöglicht, mehr als eine reine Notfallversorgung durchzuführen. Derzeit „brummt“ es wieder deutlich mehr in den Kliniken, MVZ-Praxen und Therapiezentren des Klinikums Nordfriesland. Die in den letzten Wochen entstandenen Wartelisten werden abtelefoniert und Termine für Untersuchungen, Behandlungen und Operationen vereinbart.

Das Klinikum Nordfriesland erlebt derzeit eine ganz besondere Zeit – weit ab vom Klinikalltag der letzten Jahre. „Obwohl die eigentliche Herausforderung im Norden noch gar nicht angekommen ist, durchleben wir seit mehreren Wochen in unseren Kliniken eine ganz besondere, vielschichtige Situation“, fasst Stephan W. Unger, Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland, die aktuellen Entwicklungen im Klinikum zusammen. „Vieles haben wir so nicht vorausgesehen – im positivem wie im negativen Sinn.“

Menschen mit Maske

Schon frühzeitig hatte die Reederei Adler-Schiffe zu Ostern 2020 Fahrten in See geplant, bei denen dann der Osterhase die Gelegenheit bekommen hätte, die Junioren an Bord mit Süßigkeiten zu beschenken.
Dann kam Corona und damit die Reduzierung des öffentlichen Lebens auf ein absolutes Mindestmaß – mit dem Stopp der Ausflugsschifffahrt. Somit musste die Reederei Adler-Schiffe und auch der Osterhase schweren Herzens umdisponieren.

So kam schon vor Ostern eine Lieferung der Reederei mit den ganzen bereits beschafften Oster-Leckereien in der Klinik Husum an. „Wir wollten damit denjenigen eine Osterfreude bereiten, die rund um die Uhr mit hohem persönlichen Einsatz Patienten versorgen und den Klinikbetrieb in diesen schwierigen Zeiten am Laufen halten“, erläutert Sven Paulsen, geschäftsführender Reeder aus Westerland, die Idee, die er und sein Team entwickelt hatten.

Martin, Reiner und Tim Hansen (v.l.), die Geschäftsführer der Hansen GmbH in Haselund, haben ein richtiges großes „Oster-Ei“ mitgebracht: Petra Britz und Stephan W. Unger (re) vom Klinikum Nordfriesland nahmen 100 Acrylglas-Visiere zum Schutz der Mitarbeiter vor Tröpfcheninfektionen entgegen (Klinikum Nordfriesland).

Bereits frühzeitig hat sich das Klinikum Nordfriesland auf die Corona-Pandemie vorbereitet. So entstand unter anderem die Frage, wie die Mitarbeiter geschützt werden können, die an offenen Tresen in den Kliniken und den Praxen ihre Arbeit verrichten. Unterstützung erhielt das Klinikum durch die Firma Hansen aus Haselund. Das Unternehmen ist nicht nur auf innovative Lichttechnik spezialisiert, sondern auch auf den Aufzugs- und Ladenbau, so dass alle Materialien bereit standen, um schnell individuelle Schutzeinrichtungen aus Acrylglas für die Mitarbeiter im Klinikum zu schaffen, so dass Tröpfcheninfektionen nun deutlich besser vermieden werden können.

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