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Klinikum Nordfriesland

Der zweite weltweite Tag der Wiederbelebung wurde am 16.10.2019 in der Klinik Husum zum Anlass genommen, Laien die Scheu vor der Wiederbelebung zu nehmen.
Viele neugierige Interessenten kamen in  „De Ole Peerstall“, um mehr über die Herz-Lungen-Wiederbelebung zu erfahren. Nicht nur theoretische Inhalte, wie die Hintergründe und Ursachen des Herz-Kreislauf-Stillstands wurden vermittelt, auch praktisch durfte tatkräftig anhand mehrerer Übungspuppen die Reanimation für den Ernstfall geübt werden – und dies unter fachkundiger Anleitung von erfahrenen Mitarbeitern des Klinikums Nordfriesland.

Zum 6. Husumer Frauenlauf gegen Brustkrebs hatten die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Simone Ehler, und die Leichtathletik- und Ausdauersportvereinigung (LAV) Husum eingeladen: Mit 200 Frauen und Mädchen jeden Alters konnte der diesjährige Lauf einen neuen Rekord aufstellen.

Anfang September hatten die Läuferinnen für den guten Zweck und als Zeichen der Solidarität mit den erkrankten Frauen „ihre Runden im Dockkoog gedreht“. Dabei konnten die Teilnehmerinnen sich zwischen 5 und 10 km langen Laufstrecken und einer 5 km langen Walking- / Nordic-Walking-Strecke entscheiden. Auch bei dieser 6. Auflage des Frauenlaufs hatten zahlreiche Sponsoren für Erfrischungen, Getränke und Obst an den Laufstrecken gesorgt.

Für alle sichtbar stehen ein großer Bagger und ein Schuttcontainer vor dem alten Personalwohnheim der ehemaligen Klinik Tönning. Nachdem alle erforderlichen Formalien erfüllt waren, begannen am Dienstag, 15. Oktober 2019, die ersten Abrissarbeiten auf dem Gelände an der Selckstraße.

„Damit beginnen die Vorarbeiten für ein Großprojekt, das der Stadt Tönning wichtige Impulse geben wird“, erläutert der Projektleiter des Klinikums, Hartmut Gross, der gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Abrissunternehmens, Roger Thode, zum Start der Arbeiten nach Tönning gekommen war.

Auf dem sehr großen Gelände der ehemaligen Klinik Tönning soll nicht nur ein großes Alten- und Pflegeheim, sondern auch ein Ärztezentrum mit Apotheke und Sanitätshaus entstehen. Derweil das Pflegeheim von einem darauf spezialisierten Bauträger entwickelt und gebaut wird, wird das Klinikum Nordfriesland das Ärztehaus planen und bauen. Derzeit wird für das Gesamtareal von den kommunalen Behörden das erforderliche Bauleitplanverfahren durchgeführt.

Eines wissen die 29 Auszubildenden, die am 1. Oktober ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpfleger im Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen Nordfriesland GmbH (BiZ NF) mit einer kleinen Feierstunde begonnen haben, ganz bestimmt: Sie werden die Letzten sein – die Letzten, die ihre Ausbildung unter der alten Ausbildungsrichtlinie absolvieren werden. Was nicht heißt, dass es weniger schwer und anspruchsvoll sein wird.

Ab dem Jahr 2020 wird die Ausbildung zur Pflegekraft mit dem von der Bundesregierung unlängst verabschiedeten Pflegeberufegesetz komplett neu geordnet. Das Ziel ist – unabhängiger von der zukünftigen Arbeitsstätte, zum Beispiel eines Alten- und Pflegeheimes oder eines Krankenhauses - gleiche Arbeitsfelder und gleiche Karrierechancen für alle zu ermöglichen. Nach den ersten zwei gemeinsamen Jahren sollen die Azubis sich dann entscheiden, ob sie Generalisten für ein breites Einsatzspektrum oder Spezialisten im Bereich der Kinderkranken- oder Altenpflege werden wollen. Wer weiter die generalistische Ausbildung verfolgt, erhält nach dem dritten Jahr den Abschluss zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann.
 
Die Azubis des aktuellen Kurses im BiZ NF werden als zukünftige Gesundheits- und Krankenpfleger/innen die Pflege und Betreuung von Patienten erlernen, erfahren, wie sie die Patienten bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen begleiten und unterstützen können, und wie sie ganz generell ganz eigenständig pflegerisch-medizinisch tätig werden können. Außerdem gehören auch umfangreiche Organisations- und Dokumentationsaufgaben zu ihrem Aufgabengebiet.

Der zweite weltweite Tag der Wiederbelebung am Mittwoch, 16. Oktober 2019, zielt auch in diesem Jahr darauf ab, Laien die Scheu an der Wiederbelebung zu nehmen. Immer noch gilt der Herz-Kreislauf-Stillstand als dritthäufigste Todesursache. Da jede Sekunde zählt, könnten allein in Deutschland durch sofortige Herzdruckmassage ca. 10.000 weitere Leben gerettet werden.

Mitmach-Aktion im „De ole Peerstall“
Zum Vorbeischauen und Ausprobieren für Jedermann stehen in der Klinik Husum am 16. Oktober 2019 in der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr Übungsmodelle zur Herz-Lungen-Wiederbelebung und Defibrillatoren (AED-Übungsgeräte) zur Verfügung. Unter fachkundiger Anleitung kann die Wiederbelebung praktisch erlernt und trainiert werden. Hilfsmittel zur Mund-zu-Mund-Beatmung werden vorgestellt und Fragen rund um das Thema Herz-Lungen-Wiederbelebung beantwortet. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind nicht erforderlich. 
Veranstaltungsort ist „De Ole Peerstall" auf dem Gelände der Klinik Husum.

Vortrag „Herz-Kreislauf-Stillstand und dessen Ursachen"
Der Tag der Wiederbelebung endet am Mittwoch um 19 Uhr mit einem Vortrag von Dr. Christian Nottebrock, Chefarzt der Kardiologie. Während dieses Vortrages werden die verschiedenen Hintergründe des Herz-Kreislauf-Stillstands, zu dessen häufigsten Auslösern schwerwiegende Herzinfarkte oder Herzrhythmusstörungen zählen, vorgestellt. Aber auch weitere Ursachen kommen in Betracht.
Erkennbar ist ein Herz-Kreislauf-Stillstand zunächst an plötzlicher Bewusstlosigkeit, fehlendem Puls und weitgehendem Atemstillstand. Für das weitere Überleben bedarf es des unverzüglichen Reagierens aus dem Umfeld des Betroffenen mit Anforderung notärztlicher Versorgung unter der europaweiten Notrufnummer 112. Außerdem soll immer auch schnellstmöglich mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden. Leider trauen sich nur wenige Beobachter entschlossene Hilfe zu, obwohl sich die Überlebenschancen – wenn auch nicht gänzlich korrekt ausgeführt – erheblich verbessern ließen.
Der Vortrag möchte ermutigen, Erste Hilfe zu wagen und Leben zu retten. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind nicht erforderlich.
Veranstaltungsort: „De Ole Peerstall" auf dem Gelände der Klinik Husum.

 

Unser BiZ NF hat Mitte September mit einer Blutdruck- und Blutzucker-Messaktion die Husumer Stadtwette erfolgreich unterstützt; hier misst Lina Petersen einen Blutzucker-Wert.

„Eine sinnvolle und willkommene Abwechslung vom täglichen Ausbildungsstress“, so sehen die Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe Nordfriesland (BIZ NF) ihre Aktion zur Unterstützung der Husumer Stadtwette.

Bei der Stadtwette geht es darum, für den Orgelneubau der Husumer Marienkirche 22.2222,22 Euro in einer Zeitspanne von sechs Wochen zu sammeln. Der Startpunkt dafür waren die Husumer Hafentage Mitte August. Gegen eine Spende wurden am Freitag, den 13. September in der Marienkirche professionelle Blutzucker- und Blutdruckmessungen durchgeführt. Nach zögerlichem Beginn versammelten sich dann im Laufe der Zeit immer mehr Bürgerinnen und Bürger, um einerseits ihre Werte überprüfen zu lassen und andererseits, um einen Obolus zur neuen Orgel zu leisten.

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