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Klinikum Nordfriesland

... ist ein geflügeltes Wort in der deutschen Sprache. Um den Patienten das Liegen in den Kliniken Husum, Niebüll und Föhr angenehmer zu gestalten, beschafft das Klinikum Nordfriesland derzeit 535 neue Betten und tauscht diese gegen die alten Modelle aus. Die bisherigen Bettgestelle sind mit fast 20 Jahren einerseits nicht mehr auf dem Stand der Technik und andererseits wurden die erforderliche Wartung und Reparatur zu teuer. Dieser „Bettenwechsel“ erfordert Investitionsmittel in Höhe von knapp 1,3 Millionen Euro. Beschafft wurden sie im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung.

Die Betten sind etwas breiter als die bisherigen. Sie haben einen höheren Liegekomfort und sie verfügen ebenfalls über elektrische Verstellmöglichkeiten. In der Lieferung sind natürlich auch alle Zubehörteile enthalten, die ein moderner Klinikbetrieb erfordert. Die dazu gehörigen Matratzen für die Betten stammen von einem Spezialanbieter im nördlichen Dithmarschen und haben sich gut bewährt.

Die bevorstehenden Baumaßnahmen auf dem Gelände der Klinik Husum haben dem Verein Ubi Bene in Husum rechtzeitig vor Weihnachten eine Spende in Höhe von 620,50 Euro beschert.

Wie das?

Für die geplanten Baumaßnahmen wurde das bisherige Verwaltungsgebäude „Haus 6“ bereits weitgehend freigeräumt, so dass dort – für ein Krankenhaus sehr ungewöhnlich – umfangreiche Räumlichkeiten freistehen. Auf Initiative der Leiterin der Personalentwicklung des Klinikums Nordfriesland, Caroline Wulff, wurde dort am Sonnabend, 23. November 2019, zugunsten der Initiative Ubi Bene ein Flohmarkt durchgeführt.

Dieser erwies sich in der Vorweihnachtszeit als großer Erfolg. Viele Teilnehmer hatten Stände gebucht und eine große Zahl von interessierten und kauflustigen Besuchern führte zu guten Umsätzen und zu einem umfangreichen Kuchen- und Kaffeeverkauf. Der Erlös aus den Standgebühren und der „Kaffeekasse“ wurde nunmehr vom Klinikum Nordfriesland an Michael Müller von der Initiative Ubi Bene überreicht, der sich sehr über die Spende freute.

10 Jahre hatte die Therapieschule Nord des Klinikums Nordfriesland ihr Domizil auf dem Klinikgelände im Erichsenweg. Die dort geplanten großen Baumaßnahmen werfen bereits jetzt ihre Schatten voraus: So wird derzeit das bisherige Schul- und Verwaltungsgebäude geräumt, damit dies absehbar einer großen Parkpalette Platz machen kann.

Eine neue, vorübergehende Unterkunft hat die Therapieschule Nord, die über insgesamt 90 Ausbildungsplätze für Physiotherapeuten verfügt, in der Dieselstraße 12 im Gewerbegebiet Ost. Dort konnte sie sehr großzügige und helle Räumlichkeiten beziehen. Da die Schule - und damit auch die Examen - staatlich anerkannt sind, musste das neue Domizil von der Schulbehörde abgenommen werden. Dies erfolgte unlängst durch Britta Bluhm vom Landesamt für Soziale Dienste in Kiel in Abstimmung mit der Schulleiterin Agnieszka Lakomiec-Manczuk ohne Auflagen.

Erstmalig im Jahr 2018 hatten die 1.500 Mitarbeiter im Klinikum Nordfriesland die Möglichkeit, an einer „Restcent-Aktion“ teilzunehmen und somit die Cent-Beträge ihres Gehaltes für einen gemeinnützigen Zweck zu spenden. Im ersten Jahr war das Wilhelminen-Hospiz die begünstigte gemeinnützige Einrichtung.

Der Spendenbetrag für 2019 in Höhe von 1.888 Euro wurde vor kurzem vom Klinikum Nordfriesland an die „Praxis ohne Grenzen Husum“ übergeben. Die Praxis behandelt unter dem Dach des Diakonischen Werkes mittellose Menschen ohne ausreichenden Krankenversicherungsschutz kostenlos. Während der Übergabe haben die Praxis-Vertreter aus ihrer Arbeit berichtet: Die Patienten, die ihre Scham überwinden und sich in der Praxis behandeln lassen, sind sehr oft ehemals privat versicherte Selbstständige, die zum Beispiel nach einem Insolvenzverfahren die Krankenkassenbeiträge nicht mehr bezahlen können und für die dann der Versicherungsschutz erlischt.

Dass rund 500.000 Menschen in Deutschland keinen Versicherungsschutz jedweder Art haben, ist in der Bevölkerung kaum bekannt. Unbekannt ist auch, dass – wenn diese Menschen wieder Geld verdienen – die Krankenkassenbeiträge mit einem hohen Zinsaufschlag nachentrichtet werden müssen.
Darüber hinaus sind – wenn auch im geringeren Umfang – Obdachlose und Migranten auf die Hilfe durch die „Praxen ohne Grenzen“ angewiesen.

Die Ärzte und Pflegekräfte sind für die Praxis, die am Markt 10-12 am Mittwochnachmittag von 15 bis 17 Uhr geöffnet hat, alle ehrenamtlich tätig – und ganz oft mit dem Klinikum eng verbunden. So war der bisherige Praxisleiter Dr. Seebrandt Rießen, der die Praxis vor sechs Jahren ins Leben rief, vor langer Zeit - nämlich im Jahre 1963 - selbst in der Klinik Husum tätig. Der neue Leiter der Praxis, Dr. Ludolf Matthiesen, ist als Leiter des geriatrischen Zentrums der Klinik tätig.

In einer feierlichen Zusammenkunft hat das Klinikum Nordfriesland das Wirken und die Leistung langjähriger Mitarbeiter gewürdigt. Die Geschäftsführung hatte die Jubilare, die in 2019 entweder ein 20-, 25-, 30- oder 40-jähriges Dienstjubiläum hatten, in den Tagungsraum „Ole Peerstall“ zu Kaffee, Kuchen und Klönschnack eingeladen. 28 Jubilare mit insgesamt 765 Dienstjahren auf dem Rentenkonto waren der Einladung gefolgt und erlebten einen gut gelaunten Nachmittag mit vielen Erinnerungen der Marke „Weißt du noch, damals...“.

Die Geschäftsführung beglückwünschte jeden Jubilar persönlich – darunter sechs Kollegen, die in 2019 seit 40 Jahren im Klinikum arbeiten – „im Grunde also ein ganzes Leben lang“.

Um die Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern und ihnen Einblicke in für sie meist verborgene Bereiche des Lebens zu ermöglichen, hatte sich der Dänische Kindergarten in Husum überlegt, die Klinik Husum zu besuchen und kennen zu lernen.

Mehrere Mitarbeiter des Klinikums Nordfriesland nahmen vor kurzem 16 Kinder im Vorschulalter von 5-6 Jahren in Empfang und haben diesen einen spannenden Vormittag mit verschiedenen Stationen im Krankenhaus bereitet. Nachdem sich die Kinder und Betreuer erst einmal mit dem „Morgenmad“ im „Ole Peerstall“ gestärkt hatten, ging es auch los.

So hatte der Rettungsdienst Nordfriesland einen Rettungstransportwagen mit Besatzung bereitgestellt, der erwartungsgemäß mit Begeisterung von den „drenge og piger“ (Jungs und Mädchen) erobert wurden.

Parallel dazu wurde der „Ole Peerstall“ zur „Notfallambulanz“: Viele der Vorschulkinder ließen sich von Klinikmitarbeitern „Gipsverbände“ anlegen – wobei heutzutage dafür kein Gips, sondern Kunststoffe verwendet werden. Für wie viele Schrecksekunden diese Verbände in den Familien gesorgt haben, ist unbekannt.

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