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Neuer Computertomograph für die Inselklinik Föhr-Amrum

Neuer Computertomograph für die Inselklinik Föhr-Amrum

Besser, schneller und mehr Qualität: Das neue CT-Gerät der Inselklinik Föhr-Amrum eröffnet den Ärzten der Inselklinik neue Möglichkeiten und eine deutliche Qualitätssteigerung bei der Diagnose ihrer Patienten. Und einmal mehr war es der Förderverein Föhr-Amrumer Krankenhaus e.V., der diese Investition finanziell möglich gemacht hat.

Im Rahmen einer Feierstunde wurde das neue Großgerät vom Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland, Christian von der Becke, und der Vorsitzenden des Fördervereins, Sibylle Franz, feierlich eingeweiht. Vor zahlreichen Gästen aus der Politik, Wirtschaft, der niedergelassenen Ärzteschaft und den Mitarbeitern der Inselklinik betonte Christian von der Becke, wie wichtig es ist, auch an dem kleineren Standort Wyk immer wieder Mittel und Wege zu finden, um eine hochwertige und moderne Ausstattung bereitzustellen.

Sein ausdrücklicher Dank ging natürlich an den Förderverein der Inselklinik, der diese Maßnahme mit insgesamt 60.000 Euro unterstützt und überhaupt erst möglich gemacht hat. „Unser Gesundheitssystem sieht solch hochpreisige Geräte für eine Klinik dieser Größe gar nicht vor", so der Geschäftsführer, „deshalb ist es um so höher einzuschätzen, dass sich der Förderverein so eindrucksvoll um die Verbesserung der Patientenversorgung bemüht."

Sybille Franz, seit sechs Jahren Vorsitzende des Fördervereins, freute sich natürlich, die Anschaffung des neuen Computertomographen möglich gemacht zu haben. Aber noch mehr freute sie sich über die Zukunftsaussagen seitens der Geschäftsführung zur Inselklinik Föhr - Amrum. Diese hatte bestätigt, dass der Standort Föhr nach wie vor eine wichtige Rolle in der Gesamtstrategie des Klinikums spielt.

Der Förderverein Föhr-Amrumer Krankenhaus e.V. hat derzeit 1.043 Mitglieder, die in den letzten 10 Jahren die Inselklinik mit ca. 900.000 Euro unterstützt haben. Ein deutliches Zeichen, wie wichtig den Insulanern die Qualität der Patientenversorgung ihrer Bevölkerung und ihrer Gäste ist.

Der Ärztliche Direktor des Wyker Krankenhauses, Dr. Clemens von Reusner, wies auf die qualitativ deutlich besseren diagnostischen Möglichkeiten des neuen Gerätes hin. „Für uns Mediziner ist es ein Quantensprung und unterstreicht den Stellenwert und die Notwendigkeit des Inselkrankenhauses." Er wies auf den Faktor Zeit hin und die durch das neue Gerät verbesserten Möglichkeiten in der Diagnostik, zum Beispiel bei Schlaganfall-, Gefäß- oder Baucherkrankungen.

Der verantwortliche Radiologe, Dirk Burchardt, freute sich ebenfalls über den neuen CT, der den alten Tomographen aus dem Jahre 2007 nun ablöst. Technisch betrachtet ist das neue Gerät ein 16-Zeilen-CT, d.h. bei einer Körper-Rotation der Bildröhre um den Patienten werden nun 16 Bilder erstellt, beim Vorgänger waren es nur zwei Bilder. Alles geht also schneller, die Strahlenbelastung ist geringer und dadurch, dass die Bildschichten dünner werden, ist zum Beispiel ein Bild der Lunge mit dem neuen Gerät in 20-30 Sekunden fertiggestellt.

Die Einarbeitung in das neue Gerät dauerte für die Mitarbeiter der Inselklinik knapp eine Woche. Die Bedienung erfolgt komplett computergestützt und die Einstellungsmöglichkeiten haben sich vervielfacht. Nach der CT-Untersuchung werden die Bilder sofort digital an die Klinik Niebüll oder Husum übermittelt, um dort von den Fachärzten für Radiologie befundet zu werden. Nach erfolgter Rückmeldung an die behandelnden Ärzte in Wyk kann dann zeitnah die Einleitung einer adäquaten Therapie erfolgen. Insgesamt also ein deutlich kürzeres und sichereres Verfahren, bei dem lange Transportwege im Rettungswagen und auf der Fähre für Patienten und erkrankte Gäste vermieden werden.

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