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Klinikum startet Spendeninitiative: Restcent-Aktion läuft an

Klinikum startet Spendeninitiative: Restcent-Aktion läuft an

Haben Sie schon einmal 20 Cent gespendet und ein richtig gutes Gefühl gehabt? Vermutlich eher nicht. Es käme Ihnen eher so minimal vor, dass Sie beim Spenden fast noch ein schlechtes Gewissen bekämen. Nicht so bei der sogenannten Restcent-Aktion, die jetzt im Klinikum anläuft.

Bei dieser Spendeninitiative haben alle Mitarbeiter des Klinikums auf freiwilliger Basis die Möglichkeit, den Cent-Betrag ihres monatlichen Nettogehalts zu spenden. Der Betrag variiert zwischen mindestens einem und maximal 99 Cent. Er kommt nicht zur Auszahlung an den Mitarbeiter, sondern wird auf einem Spendenkonto gesammelt und kommt dann einer steuerlich anerkannter Hilfsorganisation bzw. einer sozialen Einrichtung in der Region Nordfriesland zu Gute. Die Höhe der Spende ist für den einzelnen Mitarbeiter tragbar – aber zusammen mit einer Vielzahl an mitmachenden Kollegen zeigt sich die „Wirksamkeit der Vielen"! „Erst gemeinsam sind wir richtig stark und können Großes bewirken", so Renate Frischkorn, Personaldirektorin am Klinikum Nordfriesland. Dieser Leitgedanke ist auch einer der tragenden Säulen der qualitativ hochwertigen medizinischen und pflegerischen Versorgung der Patienten am Klinikum: Erst das Zusammenwirken der Expertise aller medizinischen Fachrichtungen und des Know-How jeden einzelnen Mitarbeiters in der Mannschaft bringt den optimalen Behandlungserfolg.

Im Klinikum haben die Verantwortlichen von Personalabteilung und Betriebsrat ein Kuratorium gebildet, das organisatorisch die Spendenprojekte begleitet. Es wählt auch gemeinsam und sorgfältig die Einrichtung aus, der die Spendengelder zufließen werden. Dabei ist festgelegt, dass das Klinikum aufgrund seiner regionalen Verwurzelung ausschließlich Spendenprojekte im Kreis Nordfriesland starten wird. Im ersten Jahr der Initiative hat das Kuratorium das Wilhelminen Hospiz in Niebüll als begünstigte Einrichtung ausgewählt. Zukünftig freuen sich die Mitglieder des Kuratoriums auch auf Vorschläge für zu fördernde Organisationen, die aus der Belegschaft kommen.

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