Aktuelles

Klinikum Nordfriesland: Therapieschule und Therapiezentrum gehen gemeinsame Wege

Klinikum Nordfriesland: Therapieschule und Therapiezentrum gehen gemeinsame Wege

Husum Die Therapieschule Nord und das Therapiezentrum Nord sind zwei erfolgreich agierende Bereiche des Klinikums Nordfriesland. Derweil das Therapiezentrum in Husum, Niebüll und Tönning mit mehr als 50 Therapeuten stationäre und ambulante Patienten physiotherapeutisch, logopädisch und podologisch versorgt, bildet die Therapieschule Nord seit neun Jahren sehr erfolgreich junge Physiotherapeuten aus. Dabei haben beide Einrichtungen bereits in den letzten Jahren sehr eng zusammengearbeitet, vor allem um den praktischen Ausbildungsteil der Physiotherapieschüler zu gewährleisten.

„Da es aber nichts gibt, was nicht noch verbesserungsfähig ist, haben wir aktuell beide Bereiche zum ‚Zentrum für Therapie und Ausbildung‘ zusammengefasst“, so Renate Frischkorn, Direktorin für Personal und Recht, zum neuesten Schritt im Rahmen des Zukunftskonzeptes Klinikum Nordfriesland. Die Leitung des Zentrums übernimmt Peter Müller-Pinger, Leiter des Therapiezentrums. Seine Stellvertretung übernimmt Agnieszka Lakomiec-Manczuk, die Schulleitung der Therapieschule. Beide Einrichtungen bleiben unter der bestehenden Leitung erhalten; sie haben „nur“ ein gemeinsames Dach erhalten.

Dritter im Bunde ist Dr. Rainer Kirchner als Ärztlicher Leiter der neuen Zentrumsebene. Dr. Kirchner ist Facharzt für Chirurgie und Orthopädie mit den Schwerpunktbezeichnungen Unfallchirurgie und spezielle orthopädische Chirurgie sowie Zusatzbezeichnungen für spezielle Unfallchirurgie, Notfallmedizin, Sportmedizin und eben auch physikalische Therapie. In Funktion ist er Chefarzt der Abteilung Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie sowie Leiter des Wirbelsäulenzentrums und des EndoProthektikZentrums des Klinikums Nordfriesland.

 

„Aufgabe des ‚Zentrums für Therapie und Ausbildung‘ ist der gemeinsame Personaleinsatz, die Abstimmung von Behandlungs- und Lehrplänen und die strategische Entwicklung des Therapiebereiches im Klinikum Nordfriesland“, erläutert Renate Frischkorn.

Besonders die sehr umfassende Neuausrichtung und Ausdehnung im Bereich der Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie machte eine Überarbeitung der bisherigen Verfahrensweisen im Klinikum Nordfriesland notwendig. „Mit dem Team um Dr. Kirchner sind sehr viele neue Behandlungstechniken im Klinikum eingeführt worden, die eine Anpassung in der physiotherapeutischen Behandlung und damit folgend auch in den Lehrplänen erforderlich machen“, so Renate Frischkorn zur Ursache und Zielrichtung des neuen Bereiches, der eine noch bessere Abstimmung zwischen den Bereichen und eine Verkürzung der Informationswege herbeiführen soll.

Dies wird sich auch auf die Patienten des Therapiezentrums und auf die Schüler der Therapieschule positiv auswirken, ist sich das neue Leitungsgremium unisono einig. Durch die direkte Abstimmung zwischen den medizinischen Leistungsbereichen und den Therapiezentren ist eine noch bessere patientenindividuelle Therapieplanung möglich. Die Schüler erhalten noch bessere praktische Einblicke in für sie wesentliche medizinische Leistungsbereiche, wie zum Beispiel in die Endoprothetik und die Wirbelsäulenchirurgie. „Diese Einblicke werden bis in den OP-Saal reichen, um die durchgeführten Eingriffe am gesehenen Beispiel noch besser zu verstehen, verspricht Dr. Rainer Kirchner.

„Wir denken, dass wir insgesamt eine runde Sache entwickelt haben – mit Vorteilen für die Beschäftigen, die Schüler und natürlich auch die Patienten“, ist Renate Frischkorn überzeugt. „Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, im Klinikum Nordfriesland eine Ausbildung zum Physiotherapeuten zu machen, dem sei verraten: Es sind noch einige wenige Plätze frei. Beeilen Sie sich!“

<< Zur vorigen Seite


Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.  Akzeptieren  Weitere Informationen