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30 Jahre nach dem Examen: Treffen im Klinikum Nordfriesland

30 Jahre nach dem Examen: Treffen im Klinikum Nordfriesland

Vor 30 Jahren haben sie ihr Examen an der Krankenpflegeschule des damaligen Kreiskrankenhauses Husum – heute Klinik Husum im Klinikum Nordfriesland – gemacht. Jetzt haben sich acht ehemalige Krankenpflegeschülerinnen und -schüler getroffen und ein fröhliches Wiedersehen gefeiert.

Frauke Koberstein, Anästhesieschwester in der Klinik Husum, und Thorsten Kerth (inzwischen Leiter eines Altenheimes in Syke) übernahmen die Organisation des Treffens. Adressen mussten herausgefunden werden, ein passender Zeitpunkt vereinbart und Lokalitäten gebucht werden. Und es war gar nicht so einfach, die in alle Winde verstreuten Kolleginnen und Kollegen wieder aufzufinden. Letztendlich waren es acht Ehemalige, die sich dann Ende Oktober zum dreißigjährigen Jahrestag ihres Examens in der Klinik Husum trafen. Frauke Koberstein hatte ein Programm vorbereitet, das mit einer Führung durch „ihre“ Klinik begann.

Das Erstaunen war bei den Beteiligten groß, als sie sahen, wie sehr sich die Klinik Husum doch in diesen dreißig Jahren verändert hatte. Der Rundgang begann in der Röntgenabteilung, die alle sofort wiedererkannten, weil sich hier, im Gegensatz zu allen anderen Abteilungen, räumlich kaum etwas verändert hatte. Es schloss sich ein Rundgang über die Stationen an und hier wurde schon weitaus weniger wiedererkannt. Alle kleinen Stationen (St. 7, 8, 9 und 10) gibt es nicht mehr. Sie wurden mit einem Anbau vergrößert zu den Großstationen 1, 2, 3 und 4.

Weiter ging es unter fachkundiger Führung zum neu erbauten Zentral-OP inklusive Aufwacheinheit und Intensivstation. Die Intensiveinheit befand sich früher noch im 4. Stock und wurde erst vor wenigen Jahren in den 2. Stock direkt neben die OP-Räumlichkeiten verlegt, um so die Transportwege zu verkürzen. Integriert in die Intensivstation wurde eine  Inter-Mediate-Care (IMC) Station, die vorher im hinteren Teil der Station 4 angesiedelt war. An den Kommentaren und Fragen der Teilnehmer konnte man deutlich erkennen, wie neu und verändert sich die Klinik Husum den Ehemaligen präsentierte: Ob der „Raum der Stille“, der Anbau für die Notaufnahme, das Kliniklabor oder der Zentral-OP, die Geriatrie-Abteilung, das Herzkatheter-Labor, die Zentralküche oder das Ärztehaus – alles wurde neu geplant, neu erbaut und mit neuem Leben erfüllt. Die früheren Auszubildenden waren doch sehr beeindruckt über die Entwicklung.

Aber auch die damaligen Prüflinge haben sich verändert. Frauke Koberstein hatte selbst nicht gedacht, nach 20 Jahren Krankenpflege in Hamburg wieder an ihren Prüfungsort zurückzukehren, Thorsten Kerth, der Mitorganisator, ist nach seinem berufsbegleitendem  Studium "Sozial- und Gesundheitsmanagement“ jetzt Leiter eines Alten- und Pflegeheims in Syke. Birte Sommer aus Schafflund ist in der Krankenpflege geblieben und auf der Inneren in der Klinik Niebüll tätig, während Jann Samandari nach zehn Jahren Suchtklinik in Bredstedt Sozialpädagogik studiert hat und nun im Sozialpsychatrischen Dienst Flensburg arbeitet. Karen Jensen wohnt noch in Nordfriesland und ist beim DRK-Blutspendedienst, Heike Jakubowski hat drei Kinder und ist nicht mehr im Beruf tätig. Susanne Dau-Schmidt arbeitet im ambulanten Pflegedient bei der Diakonie Schwabstedt. Zu guter Letzt: Britta Wagner, die nach der Ausbildung nach Tübingen wechselte, nach zweijähriger Tätigkeit in der dortigen Dermatologie ein Biologie- und Meereskunde-Studium absolvierte, arbeitet zur Zeit als Assistentin der Geschäftsführung eines großen Bildungsträgers und wohnt in Mönkeberg bei Kiel. Alle waren sich einig darin, dass ein solcher Abend, der dem Vernehmen nach fröhlich bei einem Italiener geendet haben soll, nicht erst nach dreißig Jahren wiederholt werden sollte.

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