Einbindung der Krankenkassen

 

Leider ist unser Gesundheitssystem im Bereich der Adipositas-Therapie weiterhin sehr restriktiv: Ernährungstherapien, multimodale Therapiepro-gramme (z.B. Kombinationen aus Ernährungs-, Verhaltens- und Bewegungstherapie) oder Operationen bedürfen oft der vorherigen Genehmigung der Krankenkassen. Bei einigen Therapie-Ansätzen müssen von Patientenseite im Vorfeld gewisse Bedingungen erfüllt sein. Bei all diesen Fragen steht unser Adipositas-Team Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Auch private Krankenkassen übernehmen die Kosten des Eingriffes ebenfalls nur nach einer Beantragung.

Patienten aus dem Ausland

Für Patienten, die im Ausland wohnen und arbeiten, ist eine private Übernahme der Kosten erforderlich. Unter Umständen kann dann im Heimatland eine Übernahme der Kosten durch einen öffentlichen Träger oder eine Versicherung erfolgen. Das AZN rechnet die Leistungen allerdings immer direkt mit dem Patienten ab.

Komplikationskostenversicherung für Deutsche Patienten

Aufgrund der zuvor aufgezeigten immer noch sehr starken Zurückhaltung der Krankenkassen bei der Kostenübernahme entscheiden sich viele Betroffene nach eingehender ärztlicher Beratung und unter Abwägung der Chancen und Risiken für einen Eingriff, den sie selbst bezahlen. Dies bedeutet allerdings, dass sie im Falle von größeren Akutkomplikationen nicht nur den adipositas-chirurgischen Eingriff bezahlen müssen, sondern einen evtl. deutlich höheren Betrag, der die Behandlung möglicher Komplikationen berücksichtigt.

Das AZN arbeitet mit der Versicherungsgesellschaft Scanmedic zusammen. Scanmedic bietet zur Abdeckung möglicher komplikationsbedingter Mehrkosten eine entsprechende Versicherungslösung an. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter Tel. 040 / 251721-0.


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