Klinik Husum –
Schlaganfall-Spezialeinheit

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Ltd. Arzt: Dr. Nils-Lennart Saß
Tel. 04841 / 660-1256

Ca. 200 Patienten p.a. 

Jährlich erleiden in Deutschland ca. 350.000 Menschen einen Schlaganfall. Diese Erkrankung stellt nach dem Herzinfarkt und den Krebserkrankungen die dritthäufigste Todesursache dar. Der Schlaganfall (Apoplex) ist zudem einer der Hauptgründe für eine dauerhafte Pflegebedürftigkeit.

Besteht der Verdacht auf einen Schlaganfall, ist höchste Eile geboten: Der Betroffene muss schnellstmöglich durch einen Notarzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden, um dort umgehend behandelt werden zu können: Je schneller der Patient Hilfe bekommt, desto mehr Hoffnung besteht, die Auswirkungen des Schlaganfalles so gering wie möglich zu halten.

 

Schlaganfall-Spezialeinheit Husum

In dieser speziellen Einrichtung der Klinik Husum kümmert sich ein speziell geschultes und erfahrenes Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten intensiv um die Schlaganfallpatienten. Wie auf einer Intensivstation werden die Vitalparameter des Patienten ständig überwacht und ggf. behandelt. Es erfolgt eine an modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierte Diagnostik und Therapie der Erkrankung. Auch die sog. „Lysetherapie“, bei der die Gerinnselbildung im Gehirn aufgelöst und die Durchblutung wieder hergestellt werden soll, wird angeboten.

Darüber hinaus sind alle wichtigen Diagnostikverfahren wie Ultraschall, Computer- und Kernspintomographie in Husum vorhanden. Durch die enge Verzahnung mit dem Gefäßzentrum Nord können gefäßchirurgische Eingriffe und Kathetertechniken an den Halsschlagadern zügig erfolgen. Die Klinik Husum nimmt zusammen mit anderen großen Krankenhäusern in Schleswig-Holstein an einer Studie zur Qualitätssicherung in der Schlaganfallversorgung teil.

Frühzeitige Rehabilitation

Sobald der Patient dazu in der Lage ist, wird bereits in der Klinik mit Maßnahmen begonnen, die die jeweiligen neurologischen Ausfallerscheinungen (z.B. Lähmungen oder Sprachstörungen) mindern oder beheben sollen. Dafür gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten: Im Vordergrund stehen die schnelle Mobilisierung des Patienten über die Krankengymnastik und die Krankenpflege. Bei Sprach- und Schluckstörungen werden mit Hilfe eines Sprachtherapeuten (Logopäden) die verloren gegangenen Fähigkeiten wieder erlernt. In der krankengymnastischen Rehabilitation wird u.a. nach dem sog. „Bobath-Konzept“ vorgegangen, das einen Lernprozess im Gehirn des Patienten bewirkt und ruhende Gehirnfelder in ihrer Funktion wieder aktiviert. Unterstützung finden diese Therapeuten in der ebenfalls zur Anwendung kommenden „Ergotherapie“.

 
   

Klinik Husum
Schlaganfall-Spezialeinheit